Das nächste Spiel

Powered by Live-Ticker.com

Montag, 6. November 2017

Fußballfest in Dortmund

Der German Clasico zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern am 11.Bundesliga-Spieltag hielt alles was man sich von einem Spitzenspiel und vor allem von dieser Paarung erwarten durfte. Tempofußball, Torchancen hüben wie drüben, tolle Tore und am Ende einen verdienten 3:1-Sieg des FC Bayern.
Beim FC Bayern fehlten weiterhin die länger verletzten Manuel Neuer, Franck Ribery, Thomas Müller und Juan Bernat. Jerome Boateng bekam eine Pause und saß 90 Minuten auf der Bank. Für Boateng spielte Niklas Süle in der Innenverteidigung neben Mats Hummels. Robert Lewandowski, der beim Champions League-Spiel in Glasgow noch ausfiel, war wieder fit und stand in der Startelf.
Bei Borussia Dortmund wurde Ex-Bayern-Spieler Mario Götze im Verlauf der zweiten Halbzeit eingewechselt.
Es entwickelte sich von Beginn an eine temporeiche Partie. Die Dortmunder wirkten keinesfalls verunsichert wie eine Mannschaft, die in der Krise steckt. Aubameyang für Dortmund und Lewandowski für den FC Bayern hatten die ersten gefährlichen Aktionen in dem Spiel. Aber dann war es schon passiert. Und wer hats gemacht? Der Arjen hatte es gemacht. Mr. Wembley Arjen Robben mit einem herrlichen Tor zur Führung für den FC Bayern. In der Folge ging es fast rauf und runter in dem Spiel. Erst eine Gelegenheit für die Dortmunder durch Yarmolenko und auf der anderen Seite Lewandowski für den FC Bayern mit einer Torchance. Dann waren wieder die Dortmunder dran und der FC Bayern hatte Glück, dass Kagawa nur den Pfosten traf. Dann war wieder der FC Bayern an der Reihe durch Lewandowski. Aber kurz darauf machte er es besser. Das nächste Tooooor für den FC Bayern. Robert Lewandowski zum 2:0. Das war wichtig. Kurz vor der Pause vergab Yarmolenko noch eine Gelegenheit für Borussia Dortmund und dann war eine aufregende erste Halbzeit vorbei. Der FC Bayern führte zwar verdient mit 2:0 zur Pause, aber die Dortmunder hatten auch die eine oder andere Torgelegenheit.
In der zweiten Halbzeit versuchten die Dortmunder nochmal alles, aber die erste Gelegenheit nach dem Wechsel hatte der FC Bayern, doch Lewandowski vergab. Kurz darauf dann wieder die Dortmunder mit einer Gelegenheit, aber Yarmolenko bekam den Ball nicht ins Bayern-Tor. Und nochmal die Dortmunder, aber Aubameyang vergab. Dann war wieder der FC Bayern dran, aber Lewandowski vergab die nächste Gelegenheit. Doch kurze Zeit später war der Ball endlich im Dortmunder Tor. David Alaba erzielte das 3:0 für den FC Bayern. Das war dann sowas wie die Entscheidung in dem Spiel. Die Dortmunder gaben aber immer noch nicht auf. Aubameyang vergab die nächste Gelegenheit für Borussia Dortmund. Kurz vor Schluß klingelte es dann doch noch im Bayern-Tor. Bartra konnte für die Dortmunder auf 1:3 verkürzen. Dabei blieb es dann aber. Ein rauschendes Fußballfest war zu Ende. Das Spiel war absolut Werbung für den deutschen Fußball. Der 3:1-Sieg des FC Bayern in Dortmund ist absolut verdient, weil der FC Bayern über weite Strecken die Partie dominierte und kontrollierte und seine Torchancen besser nutzte. Allerdings hatten auch die Dortmunder einige gute Gelegenheiten. Phasenweise konnte man den Eindruck haben, dass mit offenen Visier gespielt wurde. Aber so kann man sich ein Spitzenspiel der beiden besten deutschen Mannschaften vorstellen.
Es ist kaum zu glauben. Als Jupp Heynckes seine vierte Amtszeit beim FC Bayern antrat, lag der FC Bayern fünf Punkte hinter Borussia Dortmund. Aktuell liegt der FC Bayern jetzt sechs Punkte vor den Dortmundern. Innerhalb weniger Wochen konnte der FC Bayern elf Punkte auf Borussia Dortmund gut machen.
Kurz vor Weihnachten 2017 treffen sich die beiden Mannschaften schon wieder zum nächsten German Clasico. Dann in München im Achtelfinale des DFB-Pokal.
Durch den Sieg in Dortmund konnte der FC Bayern seine Tabellenführung leicht ausbauen. Der FC Bayern führt aktuell die Bundesliga-Tabelle mit vier Punkten Vorsprung vor dem neuen Tabellenzweiten RB Leipzig an.
Jetzt ist erstmal Länderspielpause und als Tabellenführer geht man sicherlich gerne in eine Länderspielpause. Einige Bayern-Spieler sind mit ihren Nationalmannschaften dann erstmal unterwegs und die restlichen Bayern-Spieler können erstmal nach zuletzt intensiven Wochen etwas durch schnaufen.
Nach der Länderspielpause geht es für den FC Bayern am Samstag, den 18.November 2017, in der Bundesliga mit einem Heimspiel gegen den FC Augsburg weiter. Da muß man dann sofort wieder auf der Höhe sein. Die Augsburger spielen bislang eine starke Saison und sind ein unangenehmer Gegner.

Mittwoch, 1. November 2017

Ins CL-Achtelfinale gekämpft

Der FC Bayern steht vorzeitig im Achtelfinale der Champions League ! Bereits am 4.Spieltag der Königsklasse machte der FC Bayern die Qualifikation für das Achtelfinale durch einen 2:1-Auswärtssieg bei Celtic Glasgow perfekt. Allerdings war der Sieg in Glasgow schwer erkämpft gegen aufopferungsvoll kämpfende Schotten im stimmungsvollen Celtic-Park.
Der FC Bayern hatte, gerade in der Offensive, mit einigen Personalproblemen zu kämpfen. So fehlte neben den schon länger verletzten Franck Ribery und Thomas Müller und der "unersetzbare" Torjäger Robert Lewandowski verletzt. Darüberhinaus fehlten weiterhin auch Manuel Neuer und Juan Bernat.
Trotz dieser Personalsorgen rotierte Jupp Heynckes noch kräftig. So saßen u.a. Mats Hummels, Joshua Kimmich und Thiago zunächst nur auf der Bank. Kimmich und Thiago wurden in der Schlußphase aber noch eingewechselt. Für Hummels spielte Niklas Süle in der Innenverteidigung, Rafinha spielte für Kimmich und vorne probierten sich Kingsley Coman, James Rodriguez und Arjen Robben.
Es entwickelte sich von Anfang an eine kampfbetonte und intensive Partie. Celtic Glasgow machte dem FC Bayern das Leben schwer. Torchancen waren aber zunächst hüben wie drüben Mangelware. Armstrong hatte dann die erste Gelegenheit für Celtic. Der FC Bayern tat sich schwer zu Torchancen zu kommen. Trotzdem ging der FC Bayern dann in Führung. Kingsley Coman mit dem wichtigen 1:0 für den FC Bayern. Celtic brauchte nicht lange, um sich von dem Schock zu erholen. Dembele hatte den Ausgleich auf dem Fuß, aber David Alaba rettete stark. Kurz vor der Pause vergab Corentin Tolisso noch eine Gelegenheit für den FC Bayern. Mit einer 1:0-Führung für den FC Bayern ging es in die Halbzeit. Celtic stand hinten recht sicher und versuchte mit schnellen Angriffen nach vorne zu spielen und der FC Bayern tat sich ohne echten Stürmer schwer zu Torchancen zu kommen.
Die erste Gelegenheit nach dem Wechsel hatte wieder Celtic, aber Armstrong vergab. Dann mal ein Versuch von David Alaba für den FC Bayern. James Rodriguez hätte dann für den FC Bayern für die Vorentscheidung sorgen können, aber er brachte den Ball nicht im Tor unter. Wie schon phasenweise in der ersten Halbzeit, agierte der FC Bayern zum Teil zu passiv und zu abwartend und die Quittung folgte. McGregor konnte für Celtic ausgleichen. Nicht ganz unverdient, muß man zugeben. Aber der FC Bayern antwortete im Stile einer Spitzenmannschaft. Nur wenige Minuten später schlug das Imperium in Person von Javier Martinez zurück. Martinez brachte den FC Bayern erneut in Führung. 2:1 für den FCB. Celtic gab sich noch immer nicht geschlagen, aber der FC Bayern schaukelte dann den Vorsprung über die Zeit. 
Am Ende gewann der FC Bayern mit 2:1 bei Celtic Glasgow. Es war ein äußerst schwer erkämpfter Sieg. Durch den Sieg hat der FC Bayern damit vorzeitig das Achtelfinale in der Champions League erreicht. Im anderen Spiel der Bayern-Gruppe gewann Paris St. Germain gegen den RSC Anderlecht klar mit 5:0 und deswegen können sowohl Celtic, als auch Anderlecht dem FC Bayern in der Gruppe nicht mehr gefährlich werden. Neben dem FC Bayern hat sich auch Paris St. Germain bereits für das Achtelfinale qualifiziert. Der FC Bayern liegt in seiner Gruppe mit neun Punkten auf Platz zwei. Drei Punkte hinter Paris und sechs Punkte vor Celtic. Theoretisch könnte der FC Bayern sogar noch Gruppensieger werden, aber das ist eher unwahrscheinlich, dazu wiegt die 0:3-Pleite in Paris wohl zu schwer, um da im direkten Vergleich noch was machen zu können. Aber das wichtigste ist, dass sich der FC Bayern für das Achtelfinale qualifiziert hat.
Es sind zur Zeit sehr intensive Tage mit den beiden Topspielen gegen RB Leipzig, 120 Minuten im DFB-Pokal und dann das Kampfspiel in Glasgow. Man muß der Mannschaft ein Riesenkompliment machen, dass sie den Kampf in Glasgow angenommen hatte, dagegen gehalten hatte und nach dem Ausgleich schnell eine Antwort gab. Das ist alles nicht Selbstverständlich. Allerdings trat der FC Bayern in Glasgow phasenweise zu passiv auf und machte dadurch einen eigentlich unterlegenen Gegner stark. Das darf nicht passieren. 
Die intensiven Tage und Wochen gegen weiter. Bereits am kommenden Samstag steht schon der nächste Kracher auf dem Programm. Dann steht der German Clasico an. Dann muß der FC Bayern in der Bundesliga beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund antreten. Da geht um nicht mehr oder weniger darum die Tabellenführung zu verteidigen. Man sollte schon versuchen zumindest einen Punkt aus Dortmund mitzunehmen. Damit könnte man sicher gut leben. Aber das wird erneut ernorm schwer. Aber in Glasgow hat die Mannschaft gezeigt, dass sie nicht nur spierlerisch was drauf hat, sondern auch fighten kann. In Dortmund muß der FC Bayern noch mal alle Kräfte bündeln. In Dortmund kann dann wahrscheinlich Robert Lewandowski wieder helfen. Lewandowski ist kaum zu ersetzen im Angriff, das zeigte das Spiel in Glasgow. In Dortmund noch mal alles geben und dann kann man erstmal etwas verschnaufen, denn dann ist erstmal Länderspielpause. Obwohl diverse Nationalspieler natürlich in der Länderspielpause mit ihren Nationalmannschaften ran müssen.


Montag, 30. Oktober 2017

Heimsieg gegen Leipzig - Spitzenreiter

Der FC Bayern steht erstmals nach einem kompletten Spieltag in dieser Saison an der Spitze der Fußball-Bundesliga. Mit 2:0 gewann der FC Bayern das Spitzenspiel gegen den Tabellendritten RB Leipzig und profitierte von der überraschenden Niederlage von Borussia Dortmund bei Hannover 96.
Nur wenige Tage nach dem Pokalkrimi in Leipzig, den der FC Bayern nach Elfmeterschießen gewann, trafen sich der FC Bayern und RB Leipzig bereits zum nächsten Kräftemessen. Diesmal aber in der Bundesliga und in München in der Allianz Arena.
Beim FC Bayern fehlten weiterhin Manuel Neuer, Franck Ribery, Thomas Müller und Juan Bernat verletzt und auch Kingsley Coman stand angeschlagen nicht im Kader. So bekam James Rodriguez die Möglichkeit von Beginn an zu spielen und er machte wohl sein bisher bestes Spiel im Bayern-Trikot.
Der FC Bayern begann schwungvoll und hatte durch Javier Martinez, der von Beginn an spielte, die ersten beiden Gelegenheiten. dann gab es eine Rote Karte gegen Leipzigs Orban. Er foulte als letzter Mann klar Arjen Robben. Die absolut richtige Entscheidung. Rot wegen Notbremse.Wie schon im Pokalspiel war damit Leipzig lange Zeit mit einen Mann weniger. Die nachfolgende Gelegenheit vergab Robben. Aber der Druck des FC Bayern nahm zu. Und dann war es passiert. James Rodriguez brachte den FC Bayern nur wenige Minute nach der Roten Karte gegen Leipzigs Orban verdient mit 1:0 in Führung. Und der FC Bayern setzte nach. James Rodriguez und Robert Lewandowski vergaben weitere Möglichkeiten. Doch dann klingelte es zum zweiten mal im Leipziger Tor. Robert Lewandowski erzielte das 2.0 für den FC Bayern. Das war schon sowas wie die Vorentscheidung. Mats Hummels vergab dann noch eine Gelegenheit für den FC Bayern und so ging es mit einer hoch verdienten 2:0-Führung für den FC Bayern in die Pause. Die Führung hätte auch durchaus höher ausfallen können. Bitter ist allerdings, dass Lewandowski kurz vor der Pause angeschlagen ausgewechselt werden mußte. Der nächste verletzte Offensivspieler. Langsam wird es in der Offensive dünn. Für Lewandowski kam Arturo Vidal in die Partie.
In der zweiten Halbzeit kontrollierte der FC Bayern klar das Geschehen, von den Leipzigern kam fast nichts mehr. Leipzig blieb ohne echte Torchance im gesamten Spiel. Auch mit einem Mann weniger hätte man deutlich mehr von Leipzig erwarten können. Die erste Gelegenheit nach dem Wechsel vergab David Alaba für den FC Bayern. Robben und James Rodriguez dann mit Versuchen. In der Schlußphase probierten es dann noch Martinez und Thiago für den FC Bayern, aber es fiel in dem Spiel kein Treffer mehr. Der FC Bayern schaukelte das Spiel in der zweiten Hälfte souverän nach Hause und gewann am Ende hoch verdient mit 2:0 gegen RB Leipzig. In der ersten Halbzeit spielte der FC Bayern richtig stark und in der zweiten Halbzeit verwaltete der FC Bayern souverän das Ergebnis. Ist auch verständlich, denn es steht die nächste schwere Woche bevor mit zwei schweren Auswärtsspielen in Glasgow und in Dortmund. Da sollte man Kräfte sparen so gut es geht.
Durch den Sieg gegen RB Leipzig übernahm der FC Bayern erstmals in dieser Saison die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga und führt die Tabelle aktuell mit drei Punkten Vorsprung vor Borussia Dortmund an. Am kommenden Samstag kommt es dann zum absoluten Spitzenspiel. Zum German Clasico. Zweiter gegen Erster. Borussia Dortmund-FC Bayern. 
Apropos Dortmund. Kaum zu glauben. Borussia Dortmund heißt der nächste Gegner des FC Bayern im DFB-Pokal. Nach dem Pokalspiel in Leipzig das nächste Kracher-Los im DFB-Pokal für den FC Bayern. Losglück sieht anders aus. Das Spiel im Achtelfinale des DFB-Pokal findet am 19. oder 20.Dezember 2017 in München statt. An die letzten beiden Heimspiele im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund erinnert man sich nicht so gerne zurück und ist auch noch nicht lange her. 2015 verlor der FC Bayern im Elfmeterschießen und 2017 mit 2:3, jeweils im Halbfinale, obwohl der FC Bayern in beiden Spielen die klar bessere Mannschaft war.
Das ist aber noch Zukunftsmusik. Für den FC Bayern steht erstmal morgen am Dienstag das schwere Auswärtsspiel bei Celtic Glasgow in der Champions League an. Wenn man auf Platz zwei in der Gruppe schaut, dann sollte der FC Bayern versuchen zumindest einen Punkt aus Glasgow mitzunehmen. Aktuell steht der FC Bayern in seiner Gruppe auf dem zweiten Platz mit drei Punkten Vorsprung vor dem Dritten aus Glasgow.
Allerdings muß der FC Bayern weiter mit Personalsorgen kämpfen, vor allem in der Offensive. Robert Lewandowski fällt für das Spiel in Glasgow aus. Ein Einsatz von Kingsley Coman entscheidet sich wohl kurzfristig. Immerhin könnte Lewandowski womöglich am kommenden Samstag beim Bundesliga-Kracher in Dortmund wieder spielen. Darauf kann man nur hoffen, denn in der Offensive fehlen dem FC Bayern aufgrund von Verletzungen die Alternativen.


Donnerstag, 26. Oktober 2017

ULREICH ! Nach Elfer-Krimi im Achtelfinale

Das war nichts für schwache Nerven. 5:4 führte der FC Bayern im Elfmeterschießen des Zweitrundenspiels im DFB-Pokal bei RB Leipzig. Dann lief Timo Werner an, aber Sven Ulreich parierte und der FC Bayern hatte das Achtelfinale erreicht.
Der FC Bayern mußte mit einigen Personalsorgen antreten. Manuel Neuer, Franck Ribery, Juan Bernat, Thomas Müller und James Rodriguez fehlten alle verletzungsbedingt. Zudem waren Mats Hummels und Kingsley Coman leicht angeschlagen, standen aber beide in der Startelf. Javier Martinez stand nach Verletzung wieder zur Verfügung, saß aber zunächst auf der Bank. Er wurde im Verlauf der zweiten Halbzeit aber noch eingewechselt. Auch auf der Bank saß Kwasi Okyere Wriedt aus der 2.Mannschaft des FC Bayern. Auch er kam, im Verlauf der Verlängerung, noch ins Spiel.
Es entwickelte sich von Beginn an eine temporeiche Partie auf Augenhöhe, Torchancen waren aber zunächst Mangelware. Das Geschehen spielte sich vornehmlich zwischen den Strafräumen ab. Als erstes wurden die Leipziger dann gefährlich. Forsberg und zweimal Augustin hatten die ersten Gelegenheiten für Leipzig. Dann der erste große Aufreger. Arturo Vidal foult am Bayern-Strafraum den Leipziger Forsberg und Schiedsrichter Zwayer pfiff zunächst Strafstoß. Er nahm dann aber nach Rücksprache mit dem Assistenten die Entscheidung zurück und gab Freistoß für Leipzig. Die absolut richtige Entscheidung, denn das Foul war vor dem Strafraum. Forsberg führte den Freistoß aus, war gefährlich, aber nicht drin. Kurz vor der Pause dann noch Sabitzer für die Leipziger und Corentin Tolisso für den FC Bayern mit einem Versuch, aber es ging torlos in die Halbzeit. Kurz nach dem Halbzeitpfiff gab es einen Eklat. Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick stürmte auf den Platz und wollte dem Schiedsrichter scheinbar irgendwas auf dem Smartphone zeigen. Ein unmögliches und unsportliches Verhalten. Rangnick hat auf dem Spielfeld nichts zu suchen. Scheinbar konnte er sich mit dem nicht gegeben Strafstoß für Leipzig nicht abfinden, dabei lag der Schiedsrichter absolut richtig mit der Entscheidung keinen Strafstoß zu geben.
Leipzig hatte im ersten Abschnitt die besseren Gelegenheiten, ansonsten war es eine ausgeglichene erste Hälfte.
Die erste Gelegenheit nach dem Wechsel vergab Kingsley Coman für den FC Bayern. Kurz darauf gab es die Gelb/Rote Karte gegen Leipzigs Keita. Keita beging ein taktisches Foul an Robert Lewandowski. Das bedeutet zwingend die gelbe Karte und da Keita bereits schon eine gelbe Karte in dem Spiel gesehen hatte, sah er folgerichtig die gelb/rote Karte. Auch hier lag der Schiedsrichter absolut richtig. In der Folge wurde der FC Bayern immer dominanter und kam zu Torchancen. Zweimal Lewandowski und Coman vergaben die nächsten Bayern-Chancen. Doch dann gab es wie aus dem Nichts einen Strafstoß für Leipzig. Zweikampf zwischen Jerome Boateng und dem Leipziger Poulsen im Bayern-Strafraum und Poulsen fällt. Der Strafstoß war eine krasse Fehlentscheidung. Wenn überhaupt, dann hatte sich Poulsen bei Boateng eingehakt. Man könnte es fast schon als Schwalbe bezeichnen. Eine Frechheit da auf Strafstoß zu entscheiden. Mit Schwalben kennt man sich in Leipzig ja bestens aus, siehe Werner letzte Saison gegen Schalke 04. Forsberg verwandelte den Strafstoß zur Leipziger Führung. Der FC Bayern zeigte sich aber nicht geschockt und antwortete nur wenige Minuten später. Thiago erzielte den hoch verdienten Ausgleich. Der FC Bayern suchte dann in der Schlußphase die Entscheidung, aber Thiago, Joshua Kimmich und Lewandowski vergaben weitere Gelegenheiten für den FC Bayern und so rettete sich RB Leipzig mit Glück in die Verlängerung. 
In der Verlängerung ging es so weiter. Fast ein Spiel auf ein Tor. Der FC Bayern dominierte die Partie und hatte weitere Möglichkeiten. Doppelchance von Thiago und Kimmich. Das zweite Bayern-Tor wollte nicht fallen. Dann traf der eingewechselte Amateure-Spieler des FC Bayern Wriedt die Latte. Unfassbar. Lewandowski vergab zwei weitere Möglichkeiten für den FC Bayern, aber der Ball wollte nicht ins Leipziger Tor. Von den Leipzigern kam kaum Entlastung. Kurz vor Schluß ein Versuch von Leipzigs Werner, aber es fiel kein weiterer Treffer mehr. So mußte das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Der FC Bayern ließ mal wieder etliche gute Gelegenheiten liegen und so konnten sich die Leipziger sogar ins Elfmeterschießen retten.
Der FC Bayern begann und Lewandowski traf. Bernardo glich für Leipzig aus. David Alaba brachte den FC Bayern wieder in Front, aber Kampl glich für Leipzig erneut aus. Mats Hummels traf für den FC Bayern, Halstenberg für Leipzig. Der eingewechselte Sebastian Rudy traf für den FC Bayern, aber Orban konnte wieder für Leipzig ausgleichen. Dann traf Arjen Robben. 5:4 im Elfmetereschießen für den FC Bayern. Es folgte der Auftritt von Neuer-Ersatz Sven Ulreich. Er hielt den Elfmeter von Werner. Das war die Entscheidung. 5:4 im Elfmeterschießen, insgesamt 6:5 für den FC Bayern. Der FC Bayern steht im Achtelfinale des DFB-Pokal.
Was hat eigentlich Jupp Heynckes mit Sven Ulreich gemacht? Während Ulreich zuletzt unter Carlo Ancelotti den ein oder anderen Fehler begang und phasenweise ziemlich wackelte, scheint er sich jetzt unter Heynckes zu einem echten Neuer-Ersatz zu mausern. Natürlich kommt er an Manuel Neuer nicht ran, muß er auch nicht, Neuer ist der beste Torwart der Welt, aber aktuell hält Ulreich sehr stark. Im vierten Spiel nach der Heynckes-Rückkehr kassierte Ulreich erst den ersten Gegentreffer und das per Strafstoß. Unter Heynckes konnte Ulreich bisher nur per Elfmeter bezwungen werden.
Es war ein hart erkämpfter, aber unterm Strich ein hoch verdienter Sieg des FC Bayern, auch wenn es im Elfmeterschießen Glückssache ist. Der FC Bayern hatte ein deutliches Chancenplus und hätte die Partie eigentlich nach 90, spätestens aber nach 120 Minuten entscheiden müssen. Aber der FC Bayern ging einfach mal wieder zu fahrlässig mit seinen Torchancen um. Das hätte sich rächen können. Zudem dominierte der FC Bayern über weite Strecken das Spiel.
Insgesamt war es ein temporeiches und hoch klassiges Spiel zwischen zwei deutschen Spitzenmannschaften.
Über den Schiedsrichter dürfen sich die Leipziger nicht beklagen. Der Schiedsrichter lag nur bei einer wichtigen Entscheidung daneben, nämlich beim Strafstoß, den Leipzig in der zweiten Hälfte bekam, aber nicht hätte bekommen dürfen. 
Auf wen der FC Bayern im Achtelfinale des DFB-Pokal trifft, das entscheidet sich am kommenden Sonntag, wenn das Achtelfinale ausgelost wird.
Ausgetragen wird das Achtelfinale noch in diesem Jahr, nämlich am 19. und 20.Dezember 2017.
Am kommenden Samstag treffen sich der FC Bayern und RB Leipzig bereits wieder. Dann geht es in München in der Allianz Arena um wichtige Punkte in der Bundesliga. Dann treffen der aktuelle Tabellenzweite und der aktuelle Tabellendritte im absoluten Spitzenspiel aufeinander. Es wird sich dann zeigen, wer den Kraftakt vom Pokalspiel bis dahin besser verkraften wird.


Montag, 23. Oktober 2017

Schwerstarbeit gegen Hamburger Anti-Fußball

Im Auswärtsspiel beim Hamburger SV mußte der FC Bayern lange Schwerstarbeit verrichten bis am Ende ein 1:0-Sieg für den FC Bayern zu Buche stand. Der FC Bayern tat sich lange schwer gegen die Hamburger, die nur darauf aus waren das Spiel des FC Bayern zu zerstören. Dadurch entwickelte sich, vor allem in der ersten Halbzeit, eine recht unansehnliche Partie. Erst ein Platzverweis gegen die Hamburger erleichterte etwas die Aufgabe für den FC Bayern, der aber in der zweiten Halbzeit diverse Torchancen ungenutzt ließ.
Beim FC Bayern fehlten Manuel Neuer, Franck Ribery, Juan Bernat und Javier Martinez verletzt. Zudem wurde etwas rotiert. So saßen u.a. Jerome Boateng, Thomas Müller, Thiago und Joshua Kimmich zunächst nur auf der Bank. Müller, Thiago und Kimmich wurden aber noch im Verlauf der zweiten Halbzeit eingewechselt. So bekam James Rodriguez mal eine Chance in der Startelf und konnte sie nicht nutzen. James war ein Totalausfall. Niklas Süle spielte in der Innenverteidigung neben Mats Hummels und machte seine Sache ordentlich.
Der FC Bayern war von Beginn an das dominierende Team, tat sich aber gegen Hamburger, die früh störten und nur darauf aus waren das Bayern-Spiel zu zerstören, enorm schwer. Torchancen waren in der ersten Halbzeit Mangelware. Ein Schussversuch des Hamburger Hahn und ein Versuch von Arjen Robben war lange Zeit das einzig nennenswerte vor beiden Toren. Der FC Bayern fand in der dichten Hamburger Abwehr nicht die Lücke. Die beste Gelegenheit im ersten Durchgang hatte dann erneut Robben, er bekam den Ball aber nicht ins Tor. Kurz vor der Pause dann stieg der Hamburger Jung rüde gegen Kingsley Coman ein. Die einzig richtige Entscheidung. Es gab die die rote Karte gegen den Hamburger. 0:0 zur Pause in einem schwachen Spiel mit kaum Torraumszenen.
Das änderte sich aber nach der Pause. Der FC Bayern, sicherlich auch etwas begünstigt durch die Überzahl, legte dann einen Gang zu und schnürte die Hamburger an deren Strafraum ein. Und nun kam der FC Bayern zu Torchancen. Erst versuchte es Arturo Vidal, noch vergebens, aber kurz darauf fiel dann die erlösende Führung für den FC Bayern. Corentin Tolisso, der mal wieder eine Chance bekam, netzte zum 1:0 für den FC Bayern ein. Die Vorarbeit leistete Thomas Müller, der erst zur zweiten Halbzeit eingewechselte wurde, und mußte dann nach nur wenigen Minuten verletzt wieder ausgewechselt werden. Das ist extrem bitter. Thomas Müller war gerade auf dem Weg zurück zu alter Form und jetzt wird er wohl erstmal ein paar Wochen ausfallen und fehlt dem FC Bayern in den nächsten Wochen, die voll gepackt sind mit einigen Kracherspielen. Für Müller kam Thiago in die Partie. Kurz nach der Bayern-Führung hatte der Hamburger SV seine einzige echte Torchance in dem Spiel, aber der Hamburger Hunt scheiterte an Sven Ulreich im Bayern-Tor.
Der FC Bayern hatte jetzt Torchancen, und was für welche. Erst scheiterte Thiago am Pfosten, dann Robert Lewandowski mit einem Versuch und kurz darauf brachte auch Mats Hummels den Ball nicht im Tor unter. Dann wieder Pfosten. Diesmal scheiterte Corentin Tolisso am Aluminium. Der FC Bayern hätte längst den Sack zu machen müssen, so mußte man bis zum Schluß zittern. Kurz vor Schluß vergaben noch Arjen Robben und Robert Lewandowski weitere Gelegenheiten für den FC Bayern. Das zweite Tor wollte nicht fallen. Aber egal. Am Ende brachte der FC Bayern den 1:0-Sieg über die Runden. Natürlich war der Bayern-Sieg hoch verdient. Es muß aber kritisiert werden, dass im zweiten Abschnitt viele Torchancen liegen gelassen wurden, so dass man bis zum Schluß zittern mußte. Da muß der FC Bayern wieder kaltschnäuziger werden. Sicherlich tat sich der FC Bayern bis zur roten Karte gegen die Hamburger, die absolut berechtigt war, lange schwer. Aber es ist nicht einfach gegen Mannschaften, die nur hinten drin stehen und nur darauf aus sind das Spiel des Gegners zu zerstören ohne selbst etwas für das Spiel zu tun. Das was die Hamburger zeigten war Anti-Fußball und man kann von Glück reden, dass sowas nicht noch mit einem Punkt belohnt wurde. Sicherlich kann der FC Bayern besser Fußball spielen, als er es in Hamburg tat, dennoch war der Bayern-Sieg hoch verdient und hätte aufgrund der vielen Torchancen wesentlich deutlicher ausfallen müssen.
Da die Dortmunder in Frankfurt Punkte liegen ließen, konnte der FC Bayern in der Bundesliga-Tabelle nach Punkten mit den Dortmundern gleichziehen. Der FC Bayern bleibt aber Tabellenzweiter, weil Borussia Dortmund das bessere Torverhältnis hat. Und dahinter, mit nur einem Punkt weniger, lauert auf dem dritten Platz RB Leipzig. Am kommenden Samstag muß der FC Bayern in der Bundesliga im absoluten Topspiel zu Hause gegen RB Leipzig antreten. Das wird eine sehr schwere Aufgabe.
Aber bereits am kommenden Mittwoch treffen sich beide Teams in der zweiten Hauptrunde des DFB-Pokal in Leipzig. Das wird auch eine ganz schwierige Aufgabe für den FC Bayern. An das letzte Spiel in Leipzig sollte man sich noch erinnern. Am 33.Spieltag der letzten Saison. Der FC Bayern stand bereits als Meister und RB Leipzig als Vizemeister fest. Und beide Teams lieferten ein Spektakel. Der FC Bayern wurde phasenweise vorgeführt und lag schon mit 1:3 und 2:4 hinten, aber in einer irren Schlußphase drehte der FC Bayern noch das Spiel und gewann mit 5:4.
Neben den Langzeitverletzten wird auch Thomas Müller dem FC Bayern fehlen und auch der Einsatz von Mats Hummels ist fraglich. Ausgerechnet jetzt häufen sich wieder die Ausfälle, aber der FC Bayern hat einen guten Kader und muß das irgendwie auffangen, auch in solchen Spitzenspielen. Es werden aber sehr schwere Aufgaben, die in den nächsten Tagen und Wochen auf den FC Bayern zukommen.

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Souveräner Sieg gegen Celtic

Der FC Bayern hat seine Chance auf den Einzug ins Achtelfinale der Champions League gewahrt. Gegen das schottische Spitzenteam von Celtic Glasgow gewann der FC Bayern hoch verdient mit 3:0. Bei besserer Chancenverwertung hätte der Sieg auch höher ausfallen können.
Im zweiten Spiel nach der Rückkehr von Jupp Heynckes und im ersten Champions League-Spiel unter Heynckes seit dem Finale 2013 gab es personell kaum Änderungen. Weiterhin fehlten Manuel Neuer, Franck Ribery und Juan Bernat verletzt und auch Javier Martinez, der sich gegen den SC Freiburg verletzte, fehlte. Dafür war Arturo Vidal aber wieder dabei, der noch gegen die Freiburger fehlte. Vidal saß zunächst aber auf der Bank, wurde im Verlauf der zweiten Halbzeit aber noch eingewechselt. Für Martinez stand Sebastian Rudy in der Startelf.
Der FC Bayern übte sofort Druck aus und hatte in der Anfangsphase gleich zweimal Pech mit Schiedsrichterentscheidungen. Thiago erzielte früh das erste Tor, aber der Schiedsrichter gab den Treffer nicht, weil der Ball vorher angeblich bereits im Toraus gewesen sein soll. Eine Fehlentscheidung. Kurz darauf wurde Robert Lewandowski klar im Strafraum der Schotten gefoult, aber es gab keinen Strafstoß für den FC Bayern. Die nächste Fehlentscheidung. 
Der FC Bayern ließ sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen und machte weiter Druck. Joshua Kimmich und David Alaba mit Gelegenheiten für den FC Bayern. Aber dann war der Ball drin. Erst vergab noch Lewandowski, aber dann müllerte es mal wieder. Thomas Müller erzielte im Nachsetzen das wichtige 1:0 für den FC Bayern. Der FC Bayern war weiter klar Herr im Haus. Lewandowski und Kingsley Coman mit den nächsten Möglichkeiten für den FC Bayern. Dann legte der FC Bayern nach. Joshua Kimmich traf zum beruhigenden 2:0 für den FC Bayern. Robert Lewandowski dann noch mit einem weiteren Versuch für den FC Bayern. Zur Pause führte der FC Bayern ungefährdet mit 2:0.
Die erste Offensivaktion nach dem Wechsel hatte Celtic, aber Roberts vergab. Das nächste Tor fiel wieder auf der anderen Seite. Mats Hummels erzielte das 3:0 für den FC Bayern. Damit war die Partie eigentlich schon entschieden. Dann wieder Celtic, die in der zweiten Halbzeit etwas mutiger agierten, aber Tierney brachte den Ball nicht an Sven Ulreich im Bayern-Tor vorbei. Chancen gab es jetzt auf beiden Seiten. Arjen Robben vergab eine Möglichkeit zu erhöhen. Kurz darauf war der Ball erneut im Celtic-Tor, aber der Treffer von Lewandowski wurde wegen Abseits nicht gegeben. Diesmal eine richtige Entscheidung. Tierney dann mit einer weiteren Gelegenheit für Celtic, auf der anderen Seite vergaben Robben und Lewandowski für den FC Bayern. 
Im Gefühl des sicheren Sieges schaltete der FC Bayern merklich einen Gang runter und so kam Celtic das eine oder andere mal gefährlich vor das Bayern-Tor. Rogic und Forrest probierten es für Celtic, brachten den Ball aber nicht im Bayern-Tor unter. Dann war der Ball plötzlich doch im Bayern-Tor, aber der Treffer von Sinclair fand wegen Abseits zu Recht keine Anerkennung. Kurz vor Schluß hatte der eingewechselte Arturo Vidal noch zwei Gelegenheiten und auch Thomas Müller verpasste den vierten Bayern-Treffer.
So blieb es am Ende beim alles in allem hoch verdienten 3:0-Sieg für den FC Bayern. Celtic Glasgow wurde erst gefährlicher, als der FC Bayern den Schotten mehr Leine gab und bei einer sicheren Führung einen Gang runter schaltete. Da wäre ein Gegentreffer möglich gewesen, das darf nicht passieren. Allerdings ließ der FC Bayern selbst noch diverse Gelegenheiten ungenutzt und hätte die Partie durchaus höher gewinnen können. Aber mit einem 3:0 in der Champions League muß und kann man sehr zufrieden sein.
Auch wenn er selbst keinen Treffer erzielte, war es für Arjen Robben ein besonderes Spiel. Es war sein 100. Spiel in der Champions League. Glückwunsch, Arjen...
Durch den Sieg gegen Celtic Glasgow behauptete der FC Bayern seinen zweiten Platz in der Gruppe und liegt jetzt aktuell drei Punkte vor Celtic Glasgow, die Dritter sind und drei Punkte hinter Tabellenführer Paris St. Germain, die das Parallelspiel klar mit 4:0 auswärts beim RSC Anderlecht gewannen. Realistisch betrachtet geht es für den FC Bayern um Platz zwei in der Gruppe und deswegen war der klare Sieg gegen Celtic Glasgow enorm wichtig, weil eventuell sogar der direkte Vergleich noch zählen könnte. Übernächste Woche beim Rückspiel in Glasgow sollte der FC Bayern zumindest einen Punkt holen, das wäre dann ein großer Schritt Richtung Achtelfinale. 
Für den FC Bayern geht es aber erstmal am kommenden Samstag in der Bundesliga mit dem Auswärtsspiel beim Hamburger SV weiter. In Hamburg waren es oft enge Spiele, also wartet da die nächste schwere Aufgabe auf den FC Bayern. Für den FC Bayern geht es darum seine zuletzt souveränen Auftritte jetzt auch in einem Auswärtsspiel zu bestätigen. Denn dann geht es bis zur nächsten Länderspielpause mit einigen Kracherspielen weiter. Zweimal RB Leipzig in DFB-Pokal und Bundesliga, Rückspiel in Glasgow und in Dortmund.


Montag, 16. Oktober 2017

Klarer Heimsieg bei Heynckes-Comeback

Er ist wieder da. Und es war fast so, als wäre er nie weg gewesen. Im ersten Spiel unter dem neuen, alten Cheftrainer Jupp Heynckes kam der FC Bayern in der heimischen Allianz Arena zu einem klaren 5:0-Sieg gegen den SC Freiburg.
Beim FC Bayern fehlten die länger verletzten Manuel Neuer, Franck Ribery und Juan Bernat und auch Arturo Vidal angeschlagen.
Ansonsten spielte der FC Bayern vielleicht mit dem besten, dass derzeit zur Verfügung steht. Mit Thomas Müller und Arjen Robben in der Startelf. Javier Martinez spielte im defensiven Mittelfeld. James Rodriguez saß 90 Minuten auf der Bank.
Der FC Bayern dominierte vom Anpfiff weg die Partie, aber die erste Gelegenheit hatten plötzlich die Freiburger. Doch Kent vergab. Dann der FC Bayern. Die erste gute Gelegenheit für den FC Bayern vergab Arjen Robben. Doch dann ging der FC Bayern früh in Führung. Thomas Müller bedrängte den Freiburger Schuster, der den Ball ins eigene Tor bugsiert. 1:0 für den FC Bayern. Dann Thiago mit der nächsten Gelegenheit für den FC Bayern. Der FC Bayern drängte, fand aber selten mal eine Lücke in der dichten Freiburger Abwehr. Zumindest noch nicht. Kingsley Coman mit einer Möglichkeit für den FC Bayern, doch dann, wie aus dem Nichts die Chance für die Freiburger zum Ausgleich, aber Frantz vergab. Das Tor fiel dann auf der anderen Seite. Erst Robben und im Nachsetzen dann Kingsley Coman mit dem 2:0 für den FC Bayern. Kurz vor der Pause dann noch Lewandowski, aber es blieb beim 2:0 für den FC Bayern.
Auch nach dem Wechsel das gleich Bild. Der FC Bayern rannte an und der SC Freiburg verteidigte. Lewandowski mit dem ersten Versuch nach der Pause. Thiago hielt dann einfach mal drauf und traf. 3:0. Lewandowski legte dann nach. 4:0 für den FC Bayern. Nur wenig später fast das zweite Eigentor der Freiburger, konnte gerade noch geklärt werden. Arjen Robben probierte es noch mal und kurz vor Schluß setzte Joshua Kimmich mit einem herrlichen Treffer den Schlußpunkt zum 5:0. Mit der Hacke machte Kimmich das Tor. Dabei blieb es dann. Am Ende ein ungefährdeter 5:0-Heimsieg für den FC Bayern gegen den SC Freiburg und ein Einstand nach Maß für Jupp Heynckes in seine vierte Amtszeit als Trainer beim FC Bayern.
Bis auf zwei gefährliche Aktionen waren die Freiburger offensiv allerdings sehr harmlos und der FC Bayern nutzte seine Torchancen sehr effizient. Torchancen im Minutentakt gab es nicht gerade für den FC Bayern. Es ist auch nicht leicht gegen eine Mannschaft zu spielen, die fast nur am Verteidigen ist. Da muß erstmal die Lücke gefunden werden. Aber die Chancen, die der FC Bayern bekam, wurden meist konsequent genutzt. Es war sicherlich noch nicht alles Gold, das glänzte, aber dennoch ein souveräner Auftritt des FC Bayern, dem wieder deutlich mehr Spielfreude anzumerken war, als zuletzt. Ein Anfang ist auf jeden Fall gemacht, dennoch kommen in den nächsten Wochen noch andere Kaliber, da muß man hoch konzentriert sein, seine Torchancen gut nutzen und in der Abwehr sich keine Fehler leisten.
Der Sieg gegen den SC Freiburg brachte den FC Bayern in der Bundesliga-Tabelle zumindest erstmal etwas dichter an Tabellenführer Borussia Dortmund heran. Weil die Dortmunder das Spitzenspiel gegen RB Leipzig verloren, hat der FC Bayern als Tabellenzweiter nur noch zwei Punkte Rückstand auf Borussia Dortmund.
Das Spiel gegen den SC Freiburg war der Auftakt in die nächsten englischen Wochen mit einigen schweren Kracherspielen. 
Bereits am kommenden Mittwoch steht das enorm wichtige Heimspiel in der Champions League gegen Celtic Glasgow auf dem Programm. Beide haben nach zwei Spielen in der Champions League jeweils drei Punkte auf dem Konto. Da geht es schon ums Achtelfinale. Die kampfstarken Schotten, die zur Zeit ganz gut drauf sind, werden sicherlich schon eine ganz andere Herausforderung, als der SC Freiburg.


Donnerstag, 12. Oktober 2017

CL: FCB-Frauen trotz Sieg ausgeschieden

Ist das bitter. Gewonnen und doch ausgeschieden. Aufgrund von zwei eklatanten Fehlentscheidungen in der Schlußphase haben die FC Bayern-Frauen den verdienten Sprung in die nächste Runde der Champions League verpasst.
2:1 führten die FCB-Mädels, da beging Bright vom FC Chelsea ein klares Handspiel im eigenen Strafraum, aber die ungarische Schiedsrichterin Kulcsar pfiff nicht. Das hätte Strafstoß für den FC Bayern geben müssen und wäre wohl das Tor zum 3:1 und damit das Tor in die nächste Runde geworden. Und es kam noch bitterer. In der Nachspielzeit erzielte Simone Laudehr das vermeintliche 3:1, aber das Tor wurde wohl wegen eines angeblichen Foulspiels im Strafraum des FC Chelsea nicht gegeben. Eine krasse Fehlentscheidung.
Aber der Reihe nach. Der FC Bayern hatte das Hinspiel auswärts beim FC Chelsea unglücklich mit 0:1 verloren und mußte das im Rückspiel in München drehen. Der FC Bayern dominierte auch zunächst wieder ganz klar das Geschehen. Leonie Maier zunächst mit zwei Versuchen, dann probierte sie es erneut, scheiterte aber und Mandy Islacker vergab die Chance zur Führung. Davon scheinbar aufgeschreckt wurde der FC Chelsea dann etwas aktiver und setzte den ein oder anderen Nadelstich. Chapman, Bachmann und Ericsson mit Versuchen, bzw. Möglichkeiten für den FC Chelsea. Kurz vor der Pause dann wieder der FC Bayern mit einer Gelegenheit, aber Dominika Skorvankova bekam den Ball nicht ins Tor. So ging es torlos in die Halbzeit. Noch war alles drin.
Nach der Pause nahm die Überlegenheit des FC Bayern wieder zu. Fridolina Rolfö, Leonie Maier und Verena Faißt hatten die ersten Gelegenheiten für den FC Bayern nach dem Wechsel. Dem FC Bayern fehlte aber weiterhin etwas die Durchschlagskraft im Angriff.
Dann der Schock. Plötzlich, wie aus dem Nichts ein Konter des FC Chelsea und Kirby erzielte das völlig überraschende 0:1. War es das schon? Jetzt brauchte der FC Bayern in der verbleibenden Spielzeit drei Tore zum Weiterkommen. Die Bayern-Mädels brauchten nur kurz um den Schock zu verarbeiten und spielten weiter nach vorne und es ergaben sich Möglichkeiten. Lucie Vonkova und Lineth Beerensteyn vergaben zunächst noch Gelegenheiten, aber dann war der Ball endlich im Tor des FC Chelsea. Davison vom FC Chelsea lenkte den Ball unglücklich ins eigene Tor zum hoch verdienten Ausgleich für den FC Bayern. Jetzt wollten die Bayern-Mädels mehr und sie bekamen mehr. Nur wenige Minuten später erzielte Lucie Vonkova sogar das 2:1 für den FC Bayern. Wer hätte damit noch gerechnet? Nur noch ein Tor fehlte zum Weiterkommen. Die Bayern-Mädels probierten alles und kämpften um die nächste Runde. Dominika Skorvankova mit einer Möglichkeit auf das dritte Tor. Dann kam die erste krasse Fehlentscheidung der Schiedsrichterin. Es hätte einen Handstrafatoß für den FC Bayern geben müssen, gab es aber nicht. Dann nochmal Skorvankova mit einer Gelegenheit und der Gipfel kam dann in der Nachspielzeit, als ein klarer Treffer von Simone Laudehr nicht gegeben wurde. Kurz darauf war dann Schluß. Der FC Bayern gewann zwar hoch verdient mit 2:1 gegen den FC Chelsea, schied aber dennoch aufgrund der Auswärtstorregel aus. Und das hauptsächlich aufgrund von zwei krassen Fehlentscheidungen. 
Die in beiden Spielen klar bessere Mannschaft ist ausgeschieden. Das ist enorm bitter. Vor allem das Wie. Kritisch muß man natürlich anmerken, dass neben den Fehlentscheidungen der Schiedsrichterin lange die Durchschlagskraft in der Offensive fehlte und unterm Strich in beiden Spielen zusammen zuwenig aus der Überlegenheit gemacht wurde. Schon das Auswärtsspiel hätte man nicht verlieren dürfen bei drückender Überlegenheit.
Die Enttäuschung über das unglückliche und unnötige Ausscheiden aus der Champions League sollten die FC Bayern-Frauen aber, auch wenn es schwer fällt, schnell verarbeiten, denn bereits am kommenden Sonntag steht das nächste wichtige Spiel auf dem Programm. Dann geht es in der Frauen-Bundesliga daheim gegen den SC Sand um wichtige Punkte. Das Ziel kann jetzt nur heißen sich über die Bundesliga erneut für die Champions League in der nächsten Saison zu qualifizieren.
Außerdem sind die FC Bayern-Frauen auch im DFB-Pokal noch dabei. Es gibt also noch das ein oder andere Ziel in dieser Saison.
Kopf hoch, Mädels...

Freitag, 6. Oktober 2017

Triple-Jupp kommt zurück

Die Sensation ist perfekt. Jupp Heynckes unterbricht sein Rentner-Dasein und wird mit sofortiger Wirkung bis zum Saisonende neuer Trainer des FC Bayern und tritt die Nachfolge des entlassenen Carlo Ancelotti an. Damit hat die Trainersuche erstmal ein Ende. Was im Sommer 2018 passiert, muß man abwarten.
Aber was heißt neuer Trainer? Jupp Heynckes ist bereits zum vierten mal Trainer des FC Bayern. Sein größter Erfolg als Bayern-Trainer war ohne Frage 2013, als er mit dem FC Bayern das Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League gewann.
Das erste mal war Heynckes bereits von 1987-1991 Trainer des FC Bayern. In der Zeit wurde er mit dem FC Bayern bereits zweimal, 1989 und 1990, Deutscher Meister. In der Hinrunde der Saison 1991/92 wurde er allerdings wegen anhaltendem Mißerfolg, auch begründet durch eine lange Verletztenliste,entlassen. Uli Hoeneß bezeichnete später einmal diese Entlassung von Heynckes als seinen schwersten Fehler.
2009 kehrte Jupp Heynckes das erste mal als Trainer zum FC Bayern zurück nachdem Jürgen Klinsmann entlassen wurde. In den fünf verbleibenden Spielen sicherte Heynckes dem FC Bayern zumindest den zweiten Platz und damit die direkte Qualifikation für die Champions League.
Von 2011-2013 war Jupp Heynckes das dritte mal Trainer beim FC Bayern. Es waren aufregende zwei Jahre mit Heynckes. In der Saison 2011/12 wurde der FC Bayern in allen drei Wettbewerben Zweiter. Besonders bitter war die Niederlage nach Elfmeterschießen im Finale dahoam in München in der Champions League. Was folgte war aber das größte Jahr der bisherigen Vereinsgeschichte des FC Bayern. In der Saison 2012/13 gewann der FC Bayern das Triple. Souveräner Meistertitel mit der Rekordpunktzahl von 91 Punkten, Triumph im DFB-Pokal und der Gewinn der Champions League im Finale von Wembley gegen Borussia Dortmund.
In der aktuellen Bayern-Mannschaft sind noch einige Spieler dabei, die unter Heynckes das Triple 2013 gewannen.
Insgesamt wurde Jupp Heynckes als Trainer mit dem FC Bayern dreimal Deutscher Meister, einmal DFB-Pokalsieger, einmal Champions League-Sieger und dreimal Deutscher Supercupsieger.
Auch die Co-Trainer, mit denen Heynckes arbeiten wird sind alte Bekannte. Sein lanjähriger Co-Trainer Peter Hermann, der von Fortuna Düsseldorf zum FC Bayern zurück kommt, und Hermann Gerland werden Don Jupps Co-Trainer.

Jupp Heynckes: "Ich wäre zu keinem anderen Verein der Welt zurückgekehrt, aber der FC Bayern München ist eine Herzensangelegenheit für mich. Mein Trainerteam und ich werden nun alles daransetzen, dass die Mannschaft den Fans bald wieder erfolgreichen Fußball präsentieren wird. Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe."

Wunderdinge wird man sicherlich nicht erwarten können, aber Jupp ist der richtige Trainer zum richtigen Zeitpunkt beim FC Bayern. Wenn Heynckes es nicht schafft wieder Ruhe rein zu bringen und die Spieler wieder auf erfolgreichen Kurs zu bringen, dann schafft es wohl keiner.
Auf jeden Fall sind jetzt die Spieler in der Pflicht.

Herzlich Willkommen zurück in München, Jupp !



Donnerstag, 5. Oktober 2017

CL: Trotz Niederlage für FCB-Frauen noch alles drin

Die Ausgangslage für das Rückspiel hätte besser sein können, aber noch ist alles drin. Im Hinspiel des Sechszehntelfinales der Champions League der Frauen mussten sich die Frauen des FC Bayern auswärts dem FC Chelsea mit 0:1 geschlagen geben.
Dabei waren die FCB-Mädels über die komplette Spielzeit die klar bessere Mannschaft, aber beste Torchancen konnten leider nicht genutzt werden.
Das entscheidende Tor gelang dem FC Chelsea schon in der Anfangsphase durch Spence, allerdings aus stark abseitsverdächtiger Position. Bis auf eine weitere Gelegenheit durch Bright in der ersten Halbzeit hatten die Chelsea-Ladies offensiv kaum noch etwas zu bieten und waren nur am Verteidigen, während der FC Bayern anlief, aber nicht die Lücke fand. Und wenn der Ball mal durch ging, dann wurden zum Teil beste Chancen vergeben.
Simone Laudehr hatte noch die beste Gelegenheit für den FC Bayern, traf aber nur den Pfosten. Auch ein Versuch durch Nicole Rolser fand nicht den Weg ins Tor des FC Chelsea. Zur Pause 0:1 aus Sicht des FC Bayern.
Nach dem Wechsel nahm die Überlegenheit des FC Bayern weiter zu. Der FC Bayern drückte die Chelsea-Ladies an deren Strafraum und kam auch zu einigen Gelegenheiten. Skorvankova gleich zweimal, Fridolina Rolfö, Melanie Leupolz und Melanie Behringer vergaben Torchancen zum Ausgleich. Beerensteyn, nochmal Melanie Behringer und kurz vor Schluß Lucie Vonkova hatten weitere Möglichkeiten, brachten den Ball aber nicht im Tor der Engländerinnen unter.
So blieb es am Ende bei der äußerst unglücklichen und unverdienten Niederlage für die FC Bayern-Frauen. Die FCB-Mädels machten ein sehr gutes Spiel, einzig die Chancenverwertung war schlecht. Das muß im Rückspiel besser werden. Dieses 0:1 ist zwar ein gefährliches Ergebnis, läßt den Bayern-Mädels aber noch alle Chancen für das Rückspiel in München um doch noch eine Runde weiter zu kommen. Wenn die FCB-Mädels auch im Rückspiel so dominant auftreten und dann ihre Torchancen nutzen, dann besteht die große Chance, dass die FCB-Mädels die nächste Runde erreichen.
Das Rückspiel in München findet bereits am kommenden Mittwoch, den 11.Oktober 2017, statt.
Bevor das Rückspiel in der Champions League auf dem Programm steht, haben die FCB-Mädels aber vorher noch eine Aufgabe im DFB-Pokal zu erledigen. In der 2.Runde des DFB-Pokal müssen die FCB-Mädels am kommenden Samstag beim SV Alberweiler antreten. Das darf nicht mehr als eine Pflichtaufgabe werden für den Deutschen Vizemeister. Man sollte sich in dem Spiel für den FC Chelsea schon mal warm schießen.
Insgesamt sind die Mädels des FC Bayern gut in die neue Saison gestartet. In der Bundesliga liegen die FC Bayern-Frauen aktuell nach vier Spieltagen mit neun Punkten auf Rang 3 (drei Siege, eine Niederlage) und kassierten in der Bundesliga bisher erst ein Gegentor.
In der Saisonvorbereitung gewannen die FCB-Mädels bereits gegen die FC Chelsea-Ladies mit 3:0, über ein ähnliches Ergebnis würde man sich sicherlich auch am kommenden Mittwoch freuen. Aber dann müssen die Torchancen besser genutzt werden als im Hinspiel.
Noch ist jedenfalls alles drin.


Montag, 2. Oktober 2017

Keine Reaktion in Berlin

Die erhoffte Reaktion nach der Entlassung von Trainer Carlo Ancelotti blieb aus. Unter dem Interimstrainer Willy Sagnol mußte sich der FC Bayern im Bundesligaspiel bei Hertha BSC Berlin mit einem 2:2-Unentschieden zufrieden geben. Dabei verspielte der FC Bayern, wie schon am vorangegangenen Bundesligaspieltag gegen den VfL Wolfsburg eine 2:0-Führung. Und es kam noch schlimmer. In Berlin verletzte sich Franck Ribery schwer und wird wohl länger ausfallen. Im Moment kommt scheinbar alles zusammen. Kein Spielglück und schwere Verletzungen. Nach Welttorhüter Manuel Neuer ist Ribery schon der zweite wichtige Spieler, der wohl länger ausfällt.
In Berlin begann Sagnol in der Startelf mit Ribery, Arjen Robben und Thomas Müller. Hinten in der Innenverteidigung mit Jerome Boateng und Mats Hummels. Überraschend begann Javier Martinez im defensiven Mittelfeld, dafür saß Thiago zunächst nur auf der Bank, wurde aber im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt. Neben den länger verletzten Manuel Neuer und Juan Bernat fehlte in Berlin auch Arturo Vidal angeschlagen.
Bei den Berlinern stand Ex-Bayern-Spieler Mitchell Weiser in der Startelf.
Zu Beginn des Spiels sah es noch so aus, als ob der FC Bayern die Blamage in Paris wett machen könnte. Der FC Bayern dominierte zunächst klar die Partie. Franck Ribery und Mats Hummels mit den ersten Gelegenheiten für den FC Bayern. und dann war der Ball im Berliner Tor. Hummels nutzte seine zweite Gelegenheit und brachte den FC Bayern in Führung. Dann wurde es hektisch im Bayern-Strafraum. Zunächst vergab Darida eine Gelegenheit für die Hertha und kurz darauf kommt Darida bei einem Zweikampf mit Javier Martinez im Bayern-Strafraum zu Fall. Erst nach dem Hinzuziehen des Videoassistenten entschied der Schiedsrichter, dass es keinen Strafstoß für die Hertha gibt, die richtige Entscheidung.
Dann wieder der FC Bayern. Martinez mit einer Torchance. Kurz darauf die Berliner, aber Darida vergab. Robert Lewandowski hatte dann die Möglichkeit zum 2:0, aber der Ball konnte gerade noch von den Berlinern vor dem Berliner Tor geklärt werden. David Alaba und kurz vor der Pause erneut Lewandowski vergaben die letzten Möglichkeiten für den FC Bayern in der ersten Halbzeit. Mit einer verdienten 1:0-Führung für den FC Bayern ging es in die Pause. 
Die zweite Halbzeit begann optimal. Bereits nach wenigen Minuten im zweiten Durchgang erzielte Lewandowski das 2:0 für den FC Bayern. Die Vorentscheidung? Leider nein. Praktisch im Gegenzug gelang Duda der Anschlußtreffer für die Hertha. Dabei sah die Bayern-Abwehr sehr schlecht aus. Der Berliner Haraguchi dribbelte sich durch die gesamte Bayern-Abwehr, so ein Tor darf man nicht kassieren. Und es kam noch schlimmer. Nur ein paar Minuten später erzielten die Berliner durch Kalou sogar das 2:2. Wieder sah die Bayern-Abwehr schlecht aus. Unfassbar. Innerhalb von wenigen Minuten verspielte der FC Bayern eine sichere 2:0-Führung. Kalou hatte dann sogar noch eine weitere Gelegenheit für die Hertha und dann der nächste Schock. Franck Ribery verletzte sich schwer und mußte vom Feld. Für ihn kam Kingsley Coman in die Partie. Der FC Bayern versuchte zwar nochmal nach vorne zu spielen, kontrollierte auch den Rest des Spiels, fand aber kaum mal eine Lücke in der Berliner Abwehr. Lewandowski noch mit deinem Versuch, aber es passierte nichts mehr. Am Ende reichte es für den FC Bayern nur zu einem 2:2, wobei man leichtfertig und unnötig zwei Punkte liegen ließ. Ein Bayern-Sieg wäre aufgrund der Torchancen und der Feldüberlegenheit absolut verdient gewesen, aber wenn man in der Abwehr Unkonzentriertheiten an den Tag legt, dann muß man sich nicht wundern, wenn man sich mit einem Unentschieden zufrieden geben muß.
Aber dennoch sollte man die Kirche im Dorf lassen. Hertha BSC Berlin ist sehr heimstark, es ist nicht leicht da zu gewinnen. In der letzten Saison rettete Robert Lewandowski mit einem Tor weit in der Nachspielzeit dem FC Bayern in Berlin einen Punkt. Normalerweise ist ein Remis in Berlin nicht schlecht, aber nach der Blamage in Paris und erst recht wenn man schon 2:0 führt, dann hatte man sich sicherlich mehr erhofft.
Durch das Remis in Berlin verbesserte sich der FC Bayern in der Bundesligatabelle zwar auf den zweiten Platz, aber weil Borussia Dortmund sehr glücklich in Augsburg gewann vergrößerte sich der Rückstand auf die Dortmunder auf fünf Punkte. Die Saison ist zwar noch lang, aber eigentlich darf sich der FC Bayern schon jetzt kaum noch was an Punktverlusten leisten, ansonsten rückt der Gewinn der sechsten Meisterschaft in Folge in weite Ferne.
Jetzt ist erstmal Länderspielpause. Diese Länderspielpause sollte genutzt werden um einen neuen Cheftrainer zu verpflichten. Nach der Länderspielpause geht es für den FC Bayern in der Bundesliga weiter. Am 14.Oktober 2017 empfängt der FC Bayern in der Allianz Arena den SC Freiburg. Es bleibt zu hoffen, dass dann ein neuer Trainer auf der Bayern-Bank sitzt und dass dann der FC Bayern wieder erfolgreicher Fußball spielt. Nach der Länderspielpause geht es dann nämlich Schlag auf Schlag in allen Wettbewerben weiter mit wichtigen Spielen in der Bundesliga, in der Champions League und im DFB-Pokal.
Vor nicht mal zwei Wochen, als der FC Bayern mit 3:0 auf Schalke gewann, war die Welt noch in Ordnung. Drei sieglose Pflichtspiele später soll alles schlecht sein? Das kann es nicht sein. Die Spieler werden wohl kaum innerhalb von nicht mal zwei Wochen das Fußballspielen verlernt haben.
Gute Besserung an Franck Ribery...




Donnerstag, 28. September 2017

Update: FC Bayern bestätigt Entlassung von Ancelotti

Mittlerweile hat der FC Bayern die Entlassung von Trainer Carlo Ancelotti offiziell bestätigt. Damit ist es amtlich. Carlo Ancelotti ist nicht mehr Trainer des FC Bayern München.
Vorerst übernimmt der bisherige Co-Trainer und ehemalige Bayern-Spieler Willy Sagnol die Trainingsleitung und wird im Bundesligaspiel des FC Bayern am kommenden Sonntag bei Hertha BSC Berlin auf der Bank sitzen.

https://fcbayern.com/de/news/2017/09/pressemitteilung-fc-bayern-trennt-sich-von-carlo-ancelotti


CARLO ANCELOTTI ENTLASSEN

Nach Medienberichten hat der FC Bayern heute Trainer Carlo Ancelotti entlassen. Nach der Entwicklung, gerade im spierlerischen Bereich, die der FC Bayern unter Ancelotti genommen hatte, der seit 1. Juli 2016 Trainer des FC Bayern war, die einzig logische und richtige Entscheidung.
Interimsmäßig soll der bisherige Co-Trainer Willy Sagnol die Mannschaft als Cheftrainer übernehmen.
Unter Ancelotti wurde der FC Bayern einmal Deutscher Meister und gewann zweimal den DFL-Supercup.
Jetzt wird spannend, wer der neue Chetrainer des FC Bayern wird. Nach dem Bundesligaspiel am kommenden Sonntag bei Hertha BSC Berlin ist erstmal Länderspielpause. Vielleicht tut sich dann was.
Jetzt sind aber die Spieler gefordert. Ancelotti kann man dann nicht mehr die Schuld geben.

Die Schande von Paris - Ancelotti noch der richtige für Bayern ?

Es kann doch nicht angehn, dass man erst ein peinliches 2:2 in der Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg abliefert, einen Tag später fröhlich aufs Oktoberfest geht und ein paar Tage später sich in Paris vorführen läßt. Das darf doch alles nicht wahr sein.
Wie lange muß man sich den Zirkus, den Carlo Ancelotti beim FC Bayern veranstaltet, noch an tun? Das Champions League-Spiel bei Paris St. Germain setzte von allem (bisher) die Krone auf. Franck Ribery gedemütigt, eine unverschämte Aufstellung, ständiges sinnloses und planloses rum rotieren, ein Fliegenfänger im Tor. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll.
Franck Ribery saß in Paris 90 Minuten auf der Bank. Ganz davon abgesehen, dass es eine Frechheit ist, einen der besten Spieler einfach nicht einzusetzen, hätte sich Ribery, gerade in seiner Heimat in Frankreich, sicherlich gerne gezeigt. Das kann man klar als Demütigung auffassen. Als zur zweiten Halbzeit gewechselt wurde, kamen sogar Sebastian Rudy und Kingsley Coman ins Spiel, aber nicht Ribery. Unfassbar. 
Die gesamte Aufstellung war aber ein schlechter Witz. In einem schweren Auswärtsspiel in der Champions League saßen mit Mats Hummels, Franck Ribery und Arjen Robben drei der besten und erfahrensten Spieler nur auf der Bank. Dazu noch Kingsley Coman. Es wurde zunächst ohne Flügelstürmer gespielt. Jerome Boateng war nicht mal im Kader. Beim Stand von 0:3 (!) wurde schließlich Arjen Robben eingewechselt. Das hätte sich Ancelotti bei dem Spielstand dann auch sparen können. Nicht nur dieses rum rotieren von Spiel zu Spiel nervt gewaltig, sondern dass jetzt schon die besten Spieler einfach draußen gelassen werden. Das geht überhaupt nicht. Es gibt zwar keine Garantie, dass man in Bestbesetzung in der Startelf besser ausgesehen hätte, aber die Chance wäre deutlich größer gewesen.
Dann scheint der FC Bayern langsam ein Torwartproblem zu kriegen. Es stellt sich immer mehr heraus, dass Sven Ulreich Manuel Neuer nicht im Ansatz ersetzen kann. Bei zumindest zwei Gegentoren sah Ulreich in Paris extrem schlecht aus, zumindest einen hätte man halten können. Zukünftig sollte Tom Starke ins Tor.
Dass was derzeit Thomas Müller abliefert, grenzt schon an einer Frechheit. Vergangene Leistungen hin, Identifikationsfigur her, aber momentan hat er nichts unter den ersten elf zu suchen. Man muß von Müller Tore erwarten, wenn er aber keine Tore erzielt, dann hat er auf dem Feld nichts verloren. Thiago wird immer mehr zum Schönwetterfußballer, seine Leistung in Paris war schon unverschämt. Einzig Javier Martinez muß man von Kritik verschonen. Der war der beste Bayern-Spieler. Hinten alles abgeräumt, soweit es möglich war, und vorne noch der beste Stürmer. Ansonsten war es ein Komplettversagen der ganzen Mannschaft, was aber schon bei dieser desaströsen Aufstellung zu erwarten war.
Kaum hatte das Spiel begonnen, da lag man schon zurück. Die Bayern-Abwehr lief wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen umher, Dani Alves ist frei und machte das 1:0 für Paris. Da hätte Ulreich früher raus kommen müssen. Danach hatte der FC Bayern zwar optische Überlegenheit und auch ein paar Chancen, aber die wurden kläglich vergeben und Paris war immer brandgefährlich mit seinen Kontern und seinem Millionensturm. James Rodriguez, Thomas Müller und vor allem Javier Martinez hatten es probiert, bekamen den Ball aber nicht ins Tor. Cavani dann mit einer Gelegenheit für Paris, auf der anderen Seite versuchte es dann mal Robert Lewandowski, von dem aber nicht viel zu sehen war. Wie auch. Es fehlten die Flügelstürmer, die ihn hätten bedienen können. Und dann klingelte es wieder im Bayern-Tor. Cavani zog aus der Distanz ab und der Ball ging ins Tor. Ein Ball, den Ulreich hätte halten müssen. Dann noch eine Gelegenheit für Paris durch Cavani, aber es blieb zur Halbzeit beim 0:2 aus Sicht des FC Bayern.
Nach der Pause hatte Martinez die erste Gelegenheit für den FC Bayern. Auf der anderen Seite Neymar für Paris. Nochmal Neymar für Paris mit einer Gelegenheit, der eingewechselte Sebastian Rudy probierte es für den FC Bayern. Aber dann klingelte es wieder im Bayern-Tor. Die Hintermannschaft des FC Bayern sah wieder nicht gut aus und Neymar mit dem 3:0 für Paris. Langsam wurde es peinlich. Joshua Kimmich für den FC Bayern, Cavani für Paris und Lewandowski kurz vor Schluß noch für den FC Bayern vergaben die letzten Möglichkeiten. Dann war Schluß und die Schande von Paris war perfekt. Ein sattes 0:3-Desaster, das sogar noch hätte schlimmer ausfallen können.
Der Hauptschuldige an dieser Blamage ist Carlo Ancelotti. Wer mit so einer Aufstellung in so ein wichtiges und schweres Spiel geht, die besten Spieler spät oder gar nicht einsetzt, ist dann verantwortlich.
Im anderen Spiel der Bayern-Gruppe gewann Celtic Glasgow auswärts beim RSC Anderlecht mit 3:0. Damit steht der FC Bayern in seiner Gruppe nur noch aufgrund der besseren Tordifferenz vor Celtic auf Platz zwei. Und als nächstes muß der FC Bayern in der Champions League zweimal gegen Celtic antreten. Da kann einem Angst und bange werden.
Es ist fünf vor zwölf. In der Bundesliga droht man den Anschluß an die Tabellenspitze zu verlieren, in der Champions League steht man jetzt unter Druck, im DFB-Pokal in der nächsten Runde ein schweres Auswärtsspiel in Leipzig und Ancelotti muß aufpassen, dass er mit seinem sinnlosem Rumrotieren und merkwürdigen Aufstellungen nicht einige Leistungsträger und Gesichter des FC Bayern, die in den letzten Jahren für den Erfolg standen, gegen sich auf bringt. 
Die gesamte Saison steht auf dem Spiel. Es könnte eine bittere Saison werden. Man muß die Frage stellen, ob Ancelotti noch der richtige Trainer für den FC Bayern ist...oder ob er es jemals war. Denn trotz dem Gewinn der Meisterschaft in der letzten Saison hat sich der FC Bayern im Vergleich zu den Zeiten mit Jupp Heynckes und Pep Guardiola spielerisch zurück entwickelt und auch die Dominanz, selbst national, ist weniger geworden.
Und eines hat das Spiel in Paris noch gezeigt. Um weiterhin international mit den großen Mannschaften mithalten zu können, muß der FC Bayern in Zukunft viel mehr Geld investieren für Spieler in der Größenordnung 100 + x Millionen, ansonsten ist es unwahrscheinlich, dass der FC Bayern in den nächsten Jahren mal wieder einen internationalen Titel nach München holt. National könnte es so vielleicht noch für die ein oder andere Meisterschaft reichen, aber international droht der FC Bayern den Anschluß zu verlieren, wenn in der Führungsetage des FC Bayern kein Umdenken erfolgt. 
Am kommenden Sonntag steht für den FC Bayern bereits das nächste schwere Auswärtsspiel auf dem Programm. Dann muß der FC Bayern in Berlin bei der heimstarken Hertha antreten. Da muss es eine postive Reaktion geben. Allerdings droht da die nächste Pleite.
Sollte eine positive Reaktion des FC Bayern in Berlin ausbleiben und auch das Spiel mit einer Enttäuschung enden, dann sollte man beim FC Bayern in der dann folgenden Länderspielpause ernsthaft überlegen, ob man dann nicht die Reißleine zieht und über einer Trainerwechsel nach denkt. Ansonsten droht die gesamte Saison den Bach runter zu gehen.


Montag, 25. September 2017

Ulreich patzt...peinliches Remis gegen Wolfsburg

Der FC Bayern führte im Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg sicher mit 2:0. Dann zog der Wolfsburger Arnold mal aus der Distanz ab, ein Ball, der für einen guten Torwart keine Probleme darstellen sollte. Aber Bayern-Torwart Sven Ulreich, derzeit für den verletzten Welttorwart Manuel Neuer im Kasten, ließ den Ball durch. Unfassbar. So kam Wolfsburg wieder ran und holte am Ende sogar noch ein 2:2-Unentschieden. Der FC Bayern vergab leichtsinnig und völlig überflüssig zwei wichtige Punkte im Meisterrennen.
Beim FC Bayern fehlten weiter die verletzten Spieler Manuel Neuer, Juan Bernat und David Alaba (Alaba steht aber kurz vor seinem Comeback) und auch Thiago stand angeschlagen nicht im Kader.
Dennoch ist es erstaunlich, dass Ancelotti nach der Gala auf Schalke wieder rum rotierte. Bei diesem ständigen rotieren und das schon recht früh in der Saison kann sich keine Mannschaft finden. So saß u.a. James Rodriguez, der auf Schalke ein starkes Spiel machte, zunächst auf der Bank und kam erst kurz vor Schluß in die Partie.
Dennoch begann der FC Bayern mit einer starken Startelf. Mir Arjen Robben, Franck Ribery, Thomas Müller und Robert Lewandowski in der Anfangsformation.
Der FC Bayern war dann auch von Beginn an die klar überlegene Mannschaft. Die Wolfsburger verteidigten und der FC Bayern lief an. Der FC Bayern machte sofort Druck und hatte gleich die ersten gefährlichen Szenen vor dem Tor der Wolfsburger. Aber die ganz großen Chancen waren nicht dabei. Dann mal Robert Lewandowski mit einem gefährlichen Versuch. Auf der anderen Seite mal ein Versuch der Wolfsburger durch Arnold. Dann wurde Lewandowski im Wolfsburger Strafraum vom Wolfsburger Tisserand klar gefoult. Es gab zu Recht Strafstoß für den FC Bayern. Diesen verwandelte Lewandowski selbst zur 1:0-Führung. Kurz vor der Pause legte der FC Bayern nach. Arjen Robben zog aus der Distanz ab und der Ball ging ins Tor. 2:0 für den FC Bayern. Dann noch ein Versuch des Wolfsburgers Origi, aber keine große Gefahr und so ging es mit der sicheren 2:0-Führung für den FC Bayern in die Halbzeit.
Die erste Gelegenheit nach dem Wechsel vergab Arjen Robben für den FC Bayern. Dann aber die Wolfsburger mit ihrer bis dahin besten Szene, aber sowohl Arnold, als auch Origi brachten den Ball nicht ins Tor. Doch wenig später war es passiert. Der Wolfsburger Arnold zog aus der Ferne ab und Sven Ulreich ließ den Ball passieren. Ein klarer Torwartfehler. Nur noch 2:1. Der FC Bayern versuchte sofort zurück zu schlagen, aber Robben vergab abermals eine gute Gelegenheit. Der FC Bayern suchte die Entscheidung, aber Robben und auch Franck Ribery vergaben weitere aussichtsreiche Möglichkeiten. Und dann kam es, wie es fast schon kommen muße. Aus dem Nichts erzielten die Wolksburger kurz vor Schluß durch Didavi den Ausgleich. Ist das bitter. Dabei blieb es dann. Natürlich ist der Punkt für die Wolfsburger unverdient, aber der FC Bayern hatte es sich selbst zuzuschreiben. Vorne wurden einige Torchancen nicht genutzt und hinter patzte Ulreich. Wäre dieses merkwürdige 2:1 nicht gefallen, dann hätte der FC Bayern sicherlich das Spiel gewonnen. So bleibt nur ein Punkt, der sich fast wie eine Niederlage anfühlt.
Der FC Bayern hätte den Schwung aus dem Schalke-Spiel mitnehmen müssen, aber das ist bei diesem Rumrotieren wohl kaum möglich.
Der FC Bayern muß aufpassen, dass er nach ganz vorne nicht den Anschluß verliert, denn die Gegner werden nicht leichter. Nächstes Bundesligaspiel hat der FC Bayern auswärts bei der heimstarken Hertha aus Berlin. In der Bundesliga-Tabelle liegt der FC Bayern aktuell auf dem dritten Platz, drei Punkte hinter Tabellenführer Borussia Dortmund. Die Dortmunder wirken derzeit sehr gefestigt und sprühen vor Spielfreude.
Für den FC Bayern geht es bereits am kommenden Mittwoch in der Champions League weiter. Dann steht ein sehr schweres Auswärtsspiel an. Der FC Bayern muß dann bei der Millionentruppe von Paris St. Germain antreten. Es muß wieder eine deutliche Leistungssteigerung her, ansonsten könnte es ein bitterer Abend für den FC Bayern in Paris werden. Vielleicht sollte man beim FC Bayern über einen Torwartwechsel nachdenken und für Ulreich Tom Starke in den Kasten stellen.


Donnerstag, 21. September 2017

Souveräner Sieg auf Schalke

Am 5.Bundesliga-Spieltag setzte der FC Bayern ein echtes Ausrufezeichen. Beim FC Schalke 04, die genau wie der FC Bayern neun Punkte aus den ersten vier Ligaspielen holten, gewann der FC Bayern nach einer starken Vorstellung völlig verdient klar mit 3:0.
Neben den schon länger verletzten David Alaba und Juan Bernat mußte der FC Bayern auch auf Arjen Robben verzichten wegen einer Erkrankung und auch auf Manuel Neuer. Neuer hatte sich wieder schwer am Fuß verletzt und fällt wohl für den Rest der Hinrunde aus. Das ist extrem bitter.
Trotz der Ausfälle warf Carlo Ancelotti die Rotationsmaschine an. So saßen u.a. Thiago, Mats Hummels, Arturo Vidal, Franck Ribery und Jerome Boateng zunächst nur auf der Bank. Während Ribery und Boateng gar nicht zum Einsatz kamen, wurden Thiago, Vidal und Hummels im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt.
Sven Ulreich stand für Manuel Neuer im Tor und machte seine Sache sehr gut. Zudem standen mit Niklas Süle, Sebastian Rudy, Corentin Tolisso und James Rodriguez alle vier Neuzugänge in der Startelf. Thomas Müller bekam ebenso wie Kingsley Coman eine Chance von Beginn an.
Der FC Bayern übernahm sofort die Initiative in dem Spiel und kam so zu einigen Torchancen. Die erste richtige Gelegenheit für den FC Bayern hätte fast zu einem Eigentor geführt. Der Schalker Naldo verfehlte das Schalker Gehäuse nur knapp. Die nächste Chance für den FC Bayern vergab dann Sebastian Rudy. Auch Thomas Müller brachte den Ball nicht im Schalker Tor unter. Der FC Bayern dominierte klar, aber es fehlte meist immer ein kleines Stück. Corentin Tolisso probierte es mal, aber wieder nichts. Doch dann wie aus dem Nichts eine Torchance für die Schalker, aber Sven Ulreich auf dem Posten. Dann aber wieder der FC Bayern. Der Schalker Naldo bekommt den Ball im eigenen Strafraum klar an die Hand und nach Rücksprache mit dem Videoassistenten gab es völlig zu Recht Strafstoß für den FC Bayern. Den Strafstoß verwandelte dann Robert Lewandowski zur hoch verdienten Führung. Und der FC Bayern legte nach. Nur wenige Minuten später der große Auftritt von James Rodriguez. Er markierte das 2:0 für den FC Bayern und erzielte damit sein erstes Tor für den FCB. Caligiuri und Burgstaller dann mit der Chance auf den Anschluß für die Schalker, aber die Bayern-Abwehr konnte klären. So blieb es beim 2:0 für den FC Bayern nach den ersten 45 Minuten.
Die erste nennenswerte Chance nach der Pause vergab der FC Bayern durch Thomas Müller. Müller traf leider nur den Pfosten. Das hätte bereits die endgültige Entscheidung sein können. Danach wurden die Schalker aber etwas stärker und hatten die eine oder andere Gelegenheit. Der Schalker Goretzka mit einem Versuch. Dann Konoplyanka mit einer Gelegenheit für die Schalker und schließlich noch mal Goretzka, der aber auch wieder nicht das Bayern-Tor traf. Dann mal wieder der FC Bayern, aber Kingsley Coman vergab eine Möglichkeit. Die Schalker steckten noch nicht auf. Burgstaller mit der Gelegenheit auf den Anschlußtreffer, aber Ulreich im Bayern-Tor parierte stark. Dann vergab Thiago noch eine Chance für den FC Bayern, ehe dann die Entscheidung fiel. Der eingewechselte Arturo Vidal erzielte das 3:0 für den FC Bayern und machte damit den Sack endgültig zu. Den Rest des Spiels schaukelte der FC Bayern dann souverän über die Bühne. Am Ende gewann der FC Bayern das schwere Auswärtsspiel auf Schalke absolut verdient mit 3:0. Allerdings ließ der FC Bayern die eine oder andere Gelegenheit der Schalker zu, aber auswärts auf Schalke ist das wohl nicht immer zu verhindern.
Unterm Strich war es aber eine äußerst souveräne Vorstellung des FC Bayern. Aus dieser starken Mannschaftsleistung kann man eigentlich niemanden hervorheben, aber James Rodriguez sollte extra Erwähnung finden. Denn Rodriguez war der beste Mann auf dem Platz und erzielte sein erstes Tor für den FC Bayern. Er deutete an, dass er eine Verstärkung für den FC Bayern werden kann. In dieser Form oder wenn er sogar noch besser wird in den nächsten Wochen und Monaten könnte der FC Bayern noch viel Freude an James Rodriguez haben.
Durch den Sieg auf Schalke konnte sich der FC Bayern in der Bundesliga-Tabelle auf den zweiten Platz verbessern, liegt aber weiterhin aktuell einen Punkt hinter Spitzenreiter Borussia Dortmund.
Die englischen Wochen gehen weiter. Es geht fast Schlag auf Schlag. Bereits morgen am Freitag steht das nächste Bundesligaspiel für den FC Bayern auf dem Programm. Dann empfängt der FC Bayern in der Allianz Arena den VfL Wolfsburg. Auch wenn die Wolfsburger nicht optimal in die neue Saison gestartet sind, sind sie ein gefährlicher Gegner. Erst recht, weil sie kürzlich den Trainer gewechselt hatten. Ex-Bayern-Trainer Andries Jonker mußte beim VfL Wolfsburg gehen und dafür hat jetzt Martin Schmidt, der Ex-Trainer von Mainz 05 das Sagen als Cheftrainer bei den Wölfen. 
Als Trainer von Mainz 05 konnte Schmidt den FC Bayern schon ärgern. Also Vorsicht. Zudem gibt es wohl ein Wiedersehen mit Ex-Bayern-Stürmer Mario Gomez.




Montag, 18. September 2017

Heim-Gala zum Wiesn-Auftakt

Es geht doch ! Nach zuletzt eher mäßigen Auftritten präsentierte sich der FC Bayern zum Auftakt des Oktoberfest spielerisch von seiner besseren Seite. Gegen den 1.FSV Mainz 05, gegen den sich der FC Bayern öfters schwer tat, gewann der FC Bayern klar mit 4:0 und bleibt oben an der Tabellenspitze dran.
Bis auf die verletzten Spieler David Alaba und Juan Bernat standen alle Spieler dem FC Bayern zur Verfügung. Jerome Boateng stand nach längerer Verletzungspause erstmals wieder in der Startelf und bildete gemeinsam mit Mats Hummels die Innenverteidigung. Arturo Vidal rückte wieder in die erste Elf, genauso wie Thomas Müller und Kingsley Coman. Für u.a. Corentin Tolisso, Franck Ribery und James Rodriguez blieb nur die Ersatzbank, aber Ribery wurde im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt. 
Brosinski hatte für die Mainzer den ersten Versuch, aber danach dominierte der FC Bayern klar die Partie. Und die erste nennenswerte Gelegenheit konnte der FC Bayern gleich nutzen. Torschütze: Thomas Müller. Er kann es also noch. Das Tor gibt Müller hoffentlich für die nächsten Spiele Auftrieb. Überhaupt machte Müller eine ganz starke Partie. In der Form gehört Müller natürlich in die Startelf, leider zeigte er aber zuletzt nicht so starke Leistungen wie gegen Mainz.
Der FC Bayern setzte nach. Arturo Vidal mit der nächsten Gelegenheit für den FC Bayern. Aber dann plötzlich die Mainzer mit einer Chance, aber Quaison bekam den Ball nicht im Bayern-Tor unter. Der FC Bayern spielte sich nun fast in einen Rausch. Arjen Robben und Vidal mit einer Doppelchance, aber beide bekamen den Ball nicht ins Mainzer Tor. Dann Kingsley Coman. Das hätte bereits das 2:0 sein müssen, aber Coman traf nur die Latte. Robert Lewandowski vergab danach die nächste Bayern-Chance. Aber dann klingelte es endlich im Mainzer Tor. Arjen Robben besorgte das längst überfällige 2:0 für den FC Bayern. Anschließend mal zur Abwechselung ein Versuch durch De Blasis für Mainz, auf der anderen Seite versuchte es Thiago für den FC Bayern. Kingsley Coman probierte es noch für den FCB, aber vor der Pause fiel kein Treffer mehr. Mit einer 2:0-Führung für den FC Bayern ging es in die Kabinen.
Nach dem Wechsel ein unverändertes Bild. Der FC Bayern dominierte die Partie nach Belieben. Und schon nach wenigen Minuten in der zweiten Halbzeit das nächste Tor für den FC Bayern. Robert Lewandowski mit dem 3:0. Damit war das Spiel endgültig entschieden. Der FC Bayern gab aber keine Ruhe und hatte weitere Möglichkeiten. Zunächst brachte Lewandowski den Ball nicht im Tor unter und dann scheiterte Vidal. Quaison dann mal für Mainz bei einen der wenigen Offensivaktionen der Mainzer. Thomas Müller dann mit der nächsten Gelegenheit für den FC Bayern. Die Mainzer durften nun auch etwas mitspielen. Frei mit einer Torchance für die Mainzer, aber Manuel Neuer hielt seinen Kasten sauber. Dann zwei Gelegenheiten für den FC Bayern durch den inzwischen eingewechselten Franck Ribery. Doch dann war der Ball erneut im Tor der Mainzer. Wieder traf Robert Lewandowski. Das 4:0. Es folgte ein Hammer des eingewechselten Sebastian Rudy. Er traf aber leider nur die Latte. Kurz vor Schluß vergab Muto noch eine Gelegenheit für Mainz und auf der anderen Seite bekam auch Coman den Ball nicht ins Tor und vergab die letzte Gelegenheit. So blieb es am Ende beim auch in der Höhe absolut verdienten 4:0-Sieg des FC Bayern gegen Mainz 05. Bei etwas besseres Chanvenverwertung hätte der Bayern-Sieg um einiges höher ausfallen können. Der FC Bayern zeigte sich spielfreudig und zeigte die wohl bisher beste Leistung in dieser Saison.
Auf dieser starken Leistung darf sich der FC Bayern aber nicht ausruhen, denn in den kommenden Wochen stehen einige schwere Spiele gegen gute Mannschaften auf dem Programm.
In der Bundesliga-Tabelle liegt der FC Bayern nach dem vierten Spieltag auf dem dritten Platz, weiter einen Punkt hinter Tabellenführer Borussia Dortmund.
Die englischen Wochen gehen weiter. Bereits morgen am Dienstag steht für den FC Bayern die nächste Hürde an mit einem schweren und komplizierten Auswärtsspiel. Der FC Bayern muß dann bei Schalke 04 antreten, die genauso wie der FC Bayern neun Punkte aus den ersten vier Bundesliga-Spielen in dieser Saison sammeln konnten und nur aufgrund der Tordifferenz aktuell einen Platz hinter dem FC Bayern in der Tabelle liegen.
Das Spiel auf Schalke wird sicherlich noch einmal eine ganz andere Nummer als Mainz 05. Deswegen würde der FC Bayern gut daran tun, wenn er seine starke Leistung vom Mainz-Spiel in Gelsenkirchen bestätigen würde. Es wird aber wohl kein einfaches Spiel für den FC Bayern auf Schalke. Die Schalker konnten ihre beiden bisherigen Heimspiele in dieser Saison gewinnen, u.a. gegen Vizemeister RB Leipzig.


Mittwoch, 13. September 2017

Sieg zum CL-Auftakt

Der FC Bayern ist zum 14. mal in Folge mit einem Sieg in die Gruppenphase der Champions League gestartet. Das ist Rekord. Gegen den belgischen Meister RSC Anderlecht gewann der FC Bayern sein Heimspiel in der Allianz Arena am Ende souverän klar mit 3:0. 
Allerdings tat sich der FC Bayern, der lange in Überzahl spielte, gegen den sehr defensiven Gegner lange schwer.
Beim FC Bayern fehlten Arturo Vidal (gesperrt), sowie David Alaba und Juan Bernat (beide verletzt). Jerome Boateng stand nach langer Verletzungspause erstmals wieder im Kader und wurde sogar noch spät im Spiel eingewechselt und kam so zu seinem Comeback. Völlig überraschend saß auch Mats Hummels nur auf der Bank, für ihn spielte Niklas Süle in der Innenverteidigung. Thomas Müller saß auch wieder mal nur auf der Bank, kam aber im Verlauf der zweiten Halbzeit noch in die Partie. Franck Ribery und Arjen Robben standen in der Startelf, genauso wie James Rodriguez, der damit sein Startelf-Comeback in einem Pflichtspiel beim FC Bayern gab.
Der FC Bayern übernahm von Beginn an erwartungsgemäß die Spielkontrolle und hatte durch Rodriguez die erste Möglichkeit. Dann Robert Lewandowski mit einer guten Möglichkeit, wird aber vom Anderlechter Kums im Strafraum zu Fall gebracht. Klare Sache. Strafstoß für den FC Bayern und Rote Karte gegen Kums wegen Notbremse. Lewandowski ließ sich anschließend die Chance nicht entgehen und verwandelte den Strafstoß zur frühen Führung für den FC Bayern. Danach aber tat sich der FC Bayern schwer zu klaren Torchancen zu kommen. Anderlecht verteidigte und der FC Bayern fand nicht die Lücke. Thiago dann mal mit einem Versuch. Auf der anderen Seite probierte es Trebel für Anderlecht. Arjen Robben versuchte es für den FC Bayern, aber auch ohne Erfolg. Und plötzlich die große Chance für Anderlecht, aber Stanciu trifft nicht das Tor. Kurz vor der Pause vergab dann Javier Martinez noch eine gute Gelegenheit für den FC Bayern. So blieb es nach 45 Minuten beim 1:0 für den FC Bayern.
Die zweite Hälfte begann mit einer Möglichkeit für den FC Bayern durch Corentin Tolisso, aber kurz darauf mußte der FC Bayern tief durchatmen. Bei einem der wenigen Angriffe des RSC Anderlecht wurde es brandgefährlich, aber Chipciu traf nur den Pfosten. Das war wohl die letzte Warnung. Danach legte der FC Bayern dann endlich mal einen Zahn zu. Lewandowski und Niklas Süle hatten die nächsten Gelegenheiten für den FC Bayern. Aber dann erlöste Thiago den FC Bayern. Thiago traf zum 2:0 und damit war die Partie eigentlich durch. Rodriguez dann mit der nächsten Chance für den FC Bayern. Kurz darauf traf Niklas Süle das Tor. Der Treffer wurde aber wegen Foulspiel nicht gegeben. Eine Fehlentscheidung. Arjen Robben hatte dann noch eine Gelegenheit für den FC Bayern, ehe Joshua Kimmich kurz vor Schluß zum 3:0 traf und den Deckel drauf machte. Dabei blieb es dann. Am Ende gewann der FC Bayern seinen Champions League-Auftakt gegen den RSC Anderlecht letzendlich souverän mit 3:0 und startet mit drei Punkten in die Gruppenphase. Allerdings war nicht alles Gold was glänzte. Gerade in Überzahl hätte der FC Bayern viel mehr aus seiner Überlegenheit machen müssen, vor allem wenn man bedenkt, was beim FC Bayern für Offensivkräfte auf dem Platz standen. Scheinbar tat die frühe Überzahl dem FC Bayern nicht sehr gut. Anderlecht verteidigte und war zweimal gefährlich vor dem Tor von Manuel Neuer. 
Bei allem Respekt vor Anderlecht, aber bei diesen Offensivkräften, die der FC Bayern auf dem Platz hatte, muß man erwarten können, dass man Anderlecht, schon in der ersten Halbzeit, regelrecht auseinander nimmt. Vor allem, wenn man in Überzahl spielt. Dennoch war der Sieg des FC Bayern natürlich hoch verdient, aber der FC Bayern muß sich steigern, denn die Gegner in den kommenden Wochen werden nicht leichter.
Im anderen Spiel der Bayern-Gruppe setzte die Millionentruppe von Paris St. Germain gleich ein Zeichen und gewann auswärts bei Celtic Glasgow klar mit 5:0. In der übernächsten Woche, am zweiten Gruppenspieltag, muß der FC Bayern in Paris antreten. Das wird eine enorm schwere Partie.Eine echte Reifeprüfung für den FC Bayern.
Am kommenden Samstag geht es für den FC Bayern aber erstmal in der Bundesliga weiter mit einem Heimspiel gegen Mainz 05. Da geht es darum, an der Tabellenspitze dran zu bleiben. Der FC Bayern sollte sich steigern, denn in den letzten Heimspielen tat sich der FC Bayern gegen die Mainzer enorm schwer. In der letzten Saison reichte es in der Allianz Arena gegen Mainz 05 nur zu einem 2:2 und in der Saison davor kassierte der FC Bayern gegen die Mainzer mit 1:2 gar eine Heimniederlage. Das war die bisher letzte Heimniederlage des FC Bayern in der Bundesliga. In der Folge ist der FC Bayern seit 23 Heimspielen in der Bundesliga ungeschlagen.


Montag, 11. September 2017

Pleite hat Ancelotti zu verantworten

So früh erwischte es den FC Bayern schon länger nicht mehr. Bereits am dritten Spieltag kassierte der FC Bayern die erste Saisonniederlage in der Bundesliga. Mit 0:2 verlor der FC Bayern sein Auswärtsspiel im Topspiel bei der TSG Hoffenheim. Dabei war die Niederlage aus mindestens zweierlei Gründen völlig überflüssig. Zum einen dominierte der FC Bayern die gesamte Partie, lag in allen relevanten Statistiken vorne (bis auf die Tore) und zum anderen ließ Ancelotti mit einer Aufstellung spielen, mit der man in so ein Spitzenspiel, noch dazu auswärts, nicht gehen sollte. Die Flügelflitzer Franck Ribery und Arjen Robben saßen beide zunächst nur auf der Bank. Arjen Robben kam erst ins Spiel, als schon 0:2 stand und Ribery wurde erst in der Schlußphase eingewechselt. Es kann nicht sein, dass zwei der wichtigsten Spieler nicht in der Startelf standen in diesem schweren Auswärtsspiel. Außerdem kann es nicht sein, dass schon so früh in der Saison rum rotiert wird. Ebenfalls auf der Bank saß Neuzugang James Rodriguez. Er wurde auch noch eingewechselt und kam so zu seinem Bundesliga-und Pflichtspieldebüt für den FC Bayern. Aber alle konnten die erste Pflichtspiel-Niederlage dieser Saison nicht verhindern.
Beim FC Bayern fehlten David Alaba, Juan Bernat und Jerome Boateng verletzt oder noch nicht fit. Arturo Vidal stand nicht im Kader.
Dafür begannen Rafinha, der Ex-Hoffenheimer Sebastian Rudy und Kingsley Coman. Zudem bekam Thomas Müller seine Chance. Um es vorweg zu nehmen. Thomas Müller war ein Totalausfall.
Der FC Bayern kontrollierte vom Anpfiff weg die Partie mit einer guten Anfangsphase. Robert Lewandowski mit der ersten Chance für den FC Bayern. Leider nur die Latte. Der FC Bayern hatte einige Angriffsversuche, aber die ganz großen Torchancen blieben aus, Rafinha mit einem Versuch dann.
Dann plötzlich wie aus dem Nichts. Die Abwehr des FC Bayern pennte bei einem Einwurf der Hoffenheimer und Uth nutzte es aus und brachte die Hoffenheimer völlig überraschend in Führung. Der FC Bayern versuchte zu reagieren. Lewandowski mit der nächsten Bayern-Chance. Dann die Hoffenheimer mit ihrem zweiten ernsthaften Angriff, aber Zuber konnte Manuel Neuer nicht überwinden. Kurz vor der Halbzeit vergab Corentin Tolisso noch eine Gelegenheit für den FC Bayern und so ging es mit der knappen Führung für Hoffenheim in die Kabinen.
Nach der Pause das gleiche Bild. Der FC Bayern drückte. Kingsley Coman hatte die erste Gelegenheit für den FC Bayern nach dem Wechsel. Doch dann der Schock. Die Hoffenheimer nutzten einen ihrer wenigen Angriffe erneut. Wieder Uth. 2:0 für Hoffenheim. Unglaublich. Erst nach dem 0:2 reagierte Ancelotti und brachte Arjen Robben ins Spiel. Viel zu spät. Dann hatte Thomas Müller seine beste Aktion in dem Spiel, traf aber auch nicht. Coman und Lewandowski vergaben weitere Torchancen für den FC Bayern. Auf der anderen Seite ein Versuch von Polanski für Hoffenheim, traf aber auch nicht. Müller nochmal mit einer Gelegenheit für den FC Bayern. Erst dann kamen noch Ribery und James Rodriguez ins Spiel. Auch viel zu spät. Javier Martinez und nochmal Lewandowski mit den letzten Torchancen für den FC Bayern, aber es sollte einfach nicht sein. Am Ende verlor der FC Bayern unglücklich mit 0:2. Natürlich ist der Sieg für Hoffenheim absolut unverdient, aber wenn man nichts aus seiner Überlegenheit macht, dann muß man sich nicht wundern, wenn man verliert. Genauso, wenn man in so einem schweren Auswärtsspiel nicht mit der besten Mannschaft in der Startelf antritt und Leute wie Robben und Ribery zunächst draußen läßt. Das war völlig unverständlich. Diese Niederlage geht klar auf die Kappe von Carlo Ancelotti.
Ohne Frage hatte Thomas Müller Großartiges geleistet für den FC Bayern, aber in seiner derzeitigen Form hat er nichts in der Startelf zu suchen. So bitter das auch ist.
Durch die Niederlage rutschte der FC Bayern in der Bundesliga-Tabelle bis auf den sechsten Platz ab, hat aber nur einen Punkt Rückstand auf Tabellenführer Borussia Dortmund.
Morgen am Dienstag geht es für den FC Bayern bereits weiter. Dann startet die Gruppenphase der Champions League. Der FC Bayern startet dann mit einem Heimspiel gegen den belgischen Meister RSC Anderlecht in die neue Champions League-Saison. Ein Gegner, den man natürlich nicht unterschätzen darf. 
Nach der Niederlage muß der FC Bayern eine Reaktion zeigen. Nicht nur gegen Anderlecht, sondern auch in den nächsten Bundesligaspielen. Der FC Bayern muß wieder zielstrebiger nach vorne spielen, das Offensivpotenzial ist da, und kaltschnäuziger und effeiktiver wieder seine Torchancen nutzen. Zudem sollten Unkonzentriertheiten in der Abwehr schnell abgestellt werden. Ansonsten wird es gegen jeden Gegner schwer, egal ob national oder international.