Das nächste Spiel

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Montag, 16. Oktober 2017

Klarer Heimsieg bei Heynckes-Comeback

Er ist wieder da. Und es war fast so, als wäre er nie weg gewesen. Im ersten Spiel unter dem neuen, alten Cheftrainer Jupp Heynckes kam der FC Bayern in der heimischen Allianz Arena zu einem klaren 5:0-Sieg gegen den SC Freiburg.
Beim FC Bayern fehlten die länger verletzten Manuel Neuer, Franck Ribery und Juan Bernat und auch Arturo Vidal angeschlagen.
Ansonsten spielte der FC Bayern vielleicht mit dem besten, dass derzeit zur Verfügung steht. Mit Thomas Müller und Arjen Robben in der Startelf. Javier Martinez spielte im defensiven Mittelfeld. James Rodriguez saß 90 Minuten auf der Bank.
Der FC Bayern dominierte vom Anpfiff weg die Partie, aber die erste Gelegenheit hatten plötzlich die Freiburger. Doch Kent vergab. Dann der FC Bayern. Die erste gute Gelegenheit für den FC Bayern vergab Arjen Robben. Doch dann ging der FC Bayern früh in Führung. Thomas Müller bedrängte den Freiburger Schuster, der den Ball ins eigene Tor bugsiert. 1:0 für den FC Bayern. Dann Thiago mit der nächsten Gelegenheit für den FC Bayern. Der FC Bayern drängte, fand aber selten mal eine Lücke in der dichten Freiburger Abwehr. Zumindest noch nicht. Kingsley Coman mit einer Möglichkeit für den FC Bayern, doch dann, wie aus dem Nichts die Chance für die Freiburger zum Ausgleich, aber Frantz vergab. Das Tor fiel dann auf der anderen Seite. Erst Robben und im Nachsetzen dann Kingsley Coman mit dem 2:0 für den FC Bayern. Kurz vor der Pause dann noch Lewandowski, aber es blieb beim 2:0 für den FC Bayern.
Auch nach dem Wechsel das gleich Bild. Der FC Bayern rannte an und der SC Freiburg verteidigte. Lewandowski mit dem ersten Versuch nach der Pause. Thiago hielt dann einfach mal drauf und traf. 3:0. Lewandowski legte dann nach. 4:0 für den FC Bayern. Nur wenig später fast das zweite Eigentor der Freiburger, konnte gerade noch geklärt werden. Arjen Robben probierte es noch mal und kurz vor Schluß setzte Joshua Kimmich mit einem herrlichen Treffer den Schlußpunkt zum 5:0. Mit der Hacke machte Kimmich das Tor. Dabei blieb es dann. Am Ende ein ungefährdeter 5:0-Heimsieg für den FC Bayern gegen den SC Freiburg und ein Einstand nach Maß für Jupp Heynckes in seine vierte Amtszeit als Trainer beim FC Bayern.
Bis auf zwei gefährliche Aktionen waren die Freiburger offensiv allerdings sehr harmlos und der FC Bayern nutzte seine Torchancen sehr effizient. Torchancen im Minutentakt gab es nicht gerade für den FC Bayern. Es ist auch nicht leicht gegen eine Mannschaft zu spielen, die fast nur am Verteidigen ist. Da muß erstmal die Lücke gefunden werden. Aber die Chancen, die der FC Bayern bekam, wurden meist konsequent genutzt. Es war sicherlich noch nicht alles Gold, das glänzte, aber dennoch ein souveräner Auftritt des FC Bayern, dem wieder deutlich mehr Spielfreude anzumerken war, als zuletzt. Ein Anfang ist auf jeden Fall gemacht, dennoch kommen in den nächsten Wochen noch andere Kaliber, da muß man hoch konzentriert sein, seine Torchancen gut nutzen und in der Abwehr sich keine Fehler leisten.
Der Sieg gegen den SC Freiburg brachte den FC Bayern in der Bundesliga-Tabelle zumindest erstmal etwas dichter an Tabellenführer Borussia Dortmund heran. Weil die Dortmunder das Spitzenspiel gegen RB Leipzig verloren, hat der FC Bayern als Tabellenzweiter nur noch zwei Punkte Rückstand auf Borussia Dortmund.
Das Spiel gegen den SC Freiburg war der Auftakt in die nächsten englischen Wochen mit einigen schweren Kracherspielen. 
Bereits am kommenden Mittwoch steht das enorm wichtige Heimspiel in der Champions League gegen Celtic Glasgow auf dem Programm. Beide haben nach zwei Spielen in der Champions League jeweils drei Punkte auf dem Konto. Da geht es schon ums Achtelfinale. Die kampfstarken Schotten, die zur Zeit ganz gut drauf sind, werden sicherlich schon eine ganz andere Herausforderung, als der SC Freiburg.


Donnerstag, 12. Oktober 2017

CL: FCB-Frauen trotz Sieg ausgeschieden

Ist das bitter. Gewonnen und doch ausgeschieden. Aufgrund von zwei eklatanten Fehlentscheidungen in der Schlußphase haben die FC Bayern-Frauen den verdienten Sprung in die nächste Runde der Champions League verpasst.
2:1 führten die FCB-Mädels, da beging Bright vom FC Chelsea ein klares Handspiel im eigenen Strafraum, aber die ungarische Schiedsrichterin Kulcsar pfiff nicht. Das hätte Strafstoß für den FC Bayern geben müssen und wäre wohl das Tor zum 3:1 und damit das Tor in die nächste Runde geworden. Und es kam noch bitterer. In der Nachspielzeit erzielte Simone Laudehr das vermeintliche 3:1, aber das Tor wurde wohl wegen eines angeblichen Foulspiels im Strafraum des FC Chelsea nicht gegeben. Eine krasse Fehlentscheidung.
Aber der Reihe nach. Der FC Bayern hatte das Hinspiel auswärts beim FC Chelsea unglücklich mit 0:1 verloren und mußte das im Rückspiel in München drehen. Der FC Bayern dominierte auch zunächst wieder ganz klar das Geschehen. Leonie Maier zunächst mit zwei Versuchen, dann probierte sie es erneut, scheiterte aber und Mandy Islacker vergab die Chance zur Führung. Davon scheinbar aufgeschreckt wurde der FC Chelsea dann etwas aktiver und setzte den ein oder anderen Nadelstich. Chapman, Bachmann und Ericsson mit Versuchen, bzw. Möglichkeiten für den FC Chelsea. Kurz vor der Pause dann wieder der FC Bayern mit einer Gelegenheit, aber Dominika Skorvankova bekam den Ball nicht ins Tor. So ging es torlos in die Halbzeit. Noch war alles drin.
Nach der Pause nahm die Überlegenheit des FC Bayern wieder zu. Fridolina Rolfö, Leonie Maier und Verena Faißt hatten die ersten Gelegenheiten für den FC Bayern nach dem Wechsel. Dem FC Bayern fehlte aber weiterhin etwas die Durchschlagskraft im Angriff.
Dann der Schock. Plötzlich, wie aus dem Nichts ein Konter des FC Chelsea und Kirby erzielte das völlig überraschende 0:1. War es das schon? Jetzt brauchte der FC Bayern in der verbleibenden Spielzeit drei Tore zum Weiterkommen. Die Bayern-Mädels brauchten nur kurz um den Schock zu verarbeiten und spielten weiter nach vorne und es ergaben sich Möglichkeiten. Lucie Vonkova und Lineth Beerensteyn vergaben zunächst noch Gelegenheiten, aber dann war der Ball endlich im Tor des FC Chelsea. Davison vom FC Chelsea lenkte den Ball unglücklich ins eigene Tor zum hoch verdienten Ausgleich für den FC Bayern. Jetzt wollten die Bayern-Mädels mehr und sie bekamen mehr. Nur wenige Minuten später erzielte Lucie Vonkova sogar das 2:1 für den FC Bayern. Wer hätte damit noch gerechnet? Nur noch ein Tor fehlte zum Weiterkommen. Die Bayern-Mädels probierten alles und kämpften um die nächste Runde. Dominika Skorvankova mit einer Möglichkeit auf das dritte Tor. Dann kam die erste krasse Fehlentscheidung der Schiedsrichterin. Es hätte einen Handstrafatoß für den FC Bayern geben müssen, gab es aber nicht. Dann nochmal Skorvankova mit einer Gelegenheit und der Gipfel kam dann in der Nachspielzeit, als ein klarer Treffer von Simone Laudehr nicht gegeben wurde. Kurz darauf war dann Schluß. Der FC Bayern gewann zwar hoch verdient mit 2:1 gegen den FC Chelsea, schied aber dennoch aufgrund der Auswärtstorregel aus. Und das hauptsächlich aufgrund von zwei krassen Fehlentscheidungen. 
Die in beiden Spielen klar bessere Mannschaft ist ausgeschieden. Das ist enorm bitter. Vor allem das Wie. Kritisch muß man natürlich anmerken, dass neben den Fehlentscheidungen der Schiedsrichterin lange die Durchschlagskraft in der Offensive fehlte und unterm Strich in beiden Spielen zusammen zuwenig aus der Überlegenheit gemacht wurde. Schon das Auswärtsspiel hätte man nicht verlieren dürfen bei drückender Überlegenheit.
Die Enttäuschung über das unglückliche und unnötige Ausscheiden aus der Champions League sollten die FC Bayern-Frauen aber, auch wenn es schwer fällt, schnell verarbeiten, denn bereits am kommenden Sonntag steht das nächste wichtige Spiel auf dem Programm. Dann geht es in der Frauen-Bundesliga daheim gegen den SC Sand um wichtige Punkte. Das Ziel kann jetzt nur heißen sich über die Bundesliga erneut für die Champions League in der nächsten Saison zu qualifizieren.
Außerdem sind die FC Bayern-Frauen auch im DFB-Pokal noch dabei. Es gibt also noch das ein oder andere Ziel in dieser Saison.
Kopf hoch, Mädels...

Freitag, 6. Oktober 2017

Triple-Jupp kommt zurück

Die Sensation ist perfekt. Jupp Heynckes unterbricht sein Rentner-Dasein und wird mit sofortiger Wirkung bis zum Saisonende neuer Trainer des FC Bayern und tritt die Nachfolge des entlassenen Carlo Ancelotti an. Damit hat die Trainersuche erstmal ein Ende. Was im Sommer 2018 passiert, muß man abwarten.
Aber was heißt neuer Trainer? Jupp Heynckes ist bereits zum vierten mal Trainer des FC Bayern. Sein größter Erfolg als Bayern-Trainer war ohne Frage 2013, als er mit dem FC Bayern das Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League gewann.
Das erste mal war Heynckes bereits von 1987-1991 Trainer des FC Bayern. In der Zeit wurde er mit dem FC Bayern bereits zweimal, 1989 und 1990, Deutscher Meister. In der Hinrunde der Saison 1991/92 wurde er allerdings wegen anhaltendem Mißerfolg, auch begründet durch eine lange Verletztenliste,entlassen. Uli Hoeneß bezeichnete später einmal diese Entlassung von Heynckes als seinen schwersten Fehler.
2009 kehrte Jupp Heynckes das erste mal als Trainer zum FC Bayern zurück nachdem Jürgen Klinsmann entlassen wurde. In den fünf verbleibenden Spielen sicherte Heynckes dem FC Bayern zumindest den zweiten Platz und damit die direkte Qualifikation für die Champions League.
Von 2011-2013 war Jupp Heynckes das dritte mal Trainer beim FC Bayern. Es waren aufregende zwei Jahre mit Heynckes. In der Saison 2011/12 wurde der FC Bayern in allen drei Wettbewerben Zweiter. Besonders bitter war die Niederlage nach Elfmeterschießen im Finale dahoam in München in der Champions League. Was folgte war aber das größte Jahr der bisherigen Vereinsgeschichte des FC Bayern. In der Saison 2012/13 gewann der FC Bayern das Triple. Souveräner Meistertitel mit der Rekordpunktzahl von 91 Punkten, Triumph im DFB-Pokal und der Gewinn der Champions League im Finale von Wembley gegen Borussia Dortmund.
In der aktuellen Bayern-Mannschaft sind noch einige Spieler dabei, die unter Heynckes das Triple 2013 gewannen.
Insgesamt wurde Jupp Heynckes als Trainer mit dem FC Bayern dreimal Deutscher Meister, einmal DFB-Pokalsieger, einmal Champions League-Sieger und dreimal Deutscher Supercupsieger.
Auch die Co-Trainer, mit denen Heynckes arbeiten wird sind alte Bekannte. Sein lanjähriger Co-Trainer Peter Hermann, der von Fortuna Düsseldorf zum FC Bayern zurück kommt, und Hermann Gerland werden Don Jupps Co-Trainer.

Jupp Heynckes: "Ich wäre zu keinem anderen Verein der Welt zurückgekehrt, aber der FC Bayern München ist eine Herzensangelegenheit für mich. Mein Trainerteam und ich werden nun alles daransetzen, dass die Mannschaft den Fans bald wieder erfolgreichen Fußball präsentieren wird. Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe."

Wunderdinge wird man sicherlich nicht erwarten können, aber Jupp ist der richtige Trainer zum richtigen Zeitpunkt beim FC Bayern. Wenn Heynckes es nicht schafft wieder Ruhe rein zu bringen und die Spieler wieder auf erfolgreichen Kurs zu bringen, dann schafft es wohl keiner.
Auf jeden Fall sind jetzt die Spieler in der Pflicht.

Herzlich Willkommen zurück in München, Jupp !



Donnerstag, 5. Oktober 2017

CL: Trotz Niederlage für FCB-Frauen noch alles drin

Die Ausgangslage für das Rückspiel hätte besser sein können, aber noch ist alles drin. Im Hinspiel des Sechszehntelfinales der Champions League der Frauen mussten sich die Frauen des FC Bayern auswärts dem FC Chelsea mit 0:1 geschlagen geben.
Dabei waren die FCB-Mädels über die komplette Spielzeit die klar bessere Mannschaft, aber beste Torchancen konnten leider nicht genutzt werden.
Das entscheidende Tor gelang dem FC Chelsea schon in der Anfangsphase durch Spence, allerdings aus stark abseitsverdächtiger Position. Bis auf eine weitere Gelegenheit durch Bright in der ersten Halbzeit hatten die Chelsea-Ladies offensiv kaum noch etwas zu bieten und waren nur am Verteidigen, während der FC Bayern anlief, aber nicht die Lücke fand. Und wenn der Ball mal durch ging, dann wurden zum Teil beste Chancen vergeben.
Simone Laudehr hatte noch die beste Gelegenheit für den FC Bayern, traf aber nur den Pfosten. Auch ein Versuch durch Nicole Rolser fand nicht den Weg ins Tor des FC Chelsea. Zur Pause 0:1 aus Sicht des FC Bayern.
Nach dem Wechsel nahm die Überlegenheit des FC Bayern weiter zu. Der FC Bayern drückte die Chelsea-Ladies an deren Strafraum und kam auch zu einigen Gelegenheiten. Skorvankova gleich zweimal, Fridolina Rolfö, Melanie Leupolz und Melanie Behringer vergaben Torchancen zum Ausgleich. Beerensteyn, nochmal Melanie Behringer und kurz vor Schluß Lucie Vonkova hatten weitere Möglichkeiten, brachten den Ball aber nicht im Tor der Engländerinnen unter.
So blieb es am Ende bei der äußerst unglücklichen und unverdienten Niederlage für die FC Bayern-Frauen. Die FCB-Mädels machten ein sehr gutes Spiel, einzig die Chancenverwertung war schlecht. Das muß im Rückspiel besser werden. Dieses 0:1 ist zwar ein gefährliches Ergebnis, läßt den Bayern-Mädels aber noch alle Chancen für das Rückspiel in München um doch noch eine Runde weiter zu kommen. Wenn die FCB-Mädels auch im Rückspiel so dominant auftreten und dann ihre Torchancen nutzen, dann besteht die große Chance, dass die FCB-Mädels die nächste Runde erreichen.
Das Rückspiel in München findet bereits am kommenden Mittwoch, den 11.Oktober 2017, statt.
Bevor das Rückspiel in der Champions League auf dem Programm steht, haben die FCB-Mädels aber vorher noch eine Aufgabe im DFB-Pokal zu erledigen. In der 2.Runde des DFB-Pokal müssen die FCB-Mädels am kommenden Samstag beim SV Alberweiler antreten. Das darf nicht mehr als eine Pflichtaufgabe werden für den Deutschen Vizemeister. Man sollte sich in dem Spiel für den FC Chelsea schon mal warm schießen.
Insgesamt sind die Mädels des FC Bayern gut in die neue Saison gestartet. In der Bundesliga liegen die FC Bayern-Frauen aktuell nach vier Spieltagen mit neun Punkten auf Rang 3 (drei Siege, eine Niederlage) und kassierten in der Bundesliga bisher erst ein Gegentor.
In der Saisonvorbereitung gewannen die FCB-Mädels bereits gegen die FC Chelsea-Ladies mit 3:0, über ein ähnliches Ergebnis würde man sich sicherlich auch am kommenden Mittwoch freuen. Aber dann müssen die Torchancen besser genutzt werden als im Hinspiel.
Noch ist jedenfalls alles drin.


Montag, 2. Oktober 2017

Keine Reaktion in Berlin

Die erhoffte Reaktion nach der Entlassung von Trainer Carlo Ancelotti blieb aus. Unter dem Interimstrainer Willy Sagnol mußte sich der FC Bayern im Bundesligaspiel bei Hertha BSC Berlin mit einem 2:2-Unentschieden zufrieden geben. Dabei verspielte der FC Bayern, wie schon am vorangegangenen Bundesligaspieltag gegen den VfL Wolfsburg eine 2:0-Führung. Und es kam noch schlimmer. In Berlin verletzte sich Franck Ribery schwer und wird wohl länger ausfallen. Im Moment kommt scheinbar alles zusammen. Kein Spielglück und schwere Verletzungen. Nach Welttorhüter Manuel Neuer ist Ribery schon der zweite wichtige Spieler, der wohl länger ausfällt.
In Berlin begann Sagnol in der Startelf mit Ribery, Arjen Robben und Thomas Müller. Hinten in der Innenverteidigung mit Jerome Boateng und Mats Hummels. Überraschend begann Javier Martinez im defensiven Mittelfeld, dafür saß Thiago zunächst nur auf der Bank, wurde aber im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt. Neben den länger verletzten Manuel Neuer und Juan Bernat fehlte in Berlin auch Arturo Vidal angeschlagen.
Bei den Berlinern stand Ex-Bayern-Spieler Mitchell Weiser in der Startelf.
Zu Beginn des Spiels sah es noch so aus, als ob der FC Bayern die Blamage in Paris wett machen könnte. Der FC Bayern dominierte zunächst klar die Partie. Franck Ribery und Mats Hummels mit den ersten Gelegenheiten für den FC Bayern. und dann war der Ball im Berliner Tor. Hummels nutzte seine zweite Gelegenheit und brachte den FC Bayern in Führung. Dann wurde es hektisch im Bayern-Strafraum. Zunächst vergab Darida eine Gelegenheit für die Hertha und kurz darauf kommt Darida bei einem Zweikampf mit Javier Martinez im Bayern-Strafraum zu Fall. Erst nach dem Hinzuziehen des Videoassistenten entschied der Schiedsrichter, dass es keinen Strafstoß für die Hertha gibt, die richtige Entscheidung.
Dann wieder der FC Bayern. Martinez mit einer Torchance. Kurz darauf die Berliner, aber Darida vergab. Robert Lewandowski hatte dann die Möglichkeit zum 2:0, aber der Ball konnte gerade noch von den Berlinern vor dem Berliner Tor geklärt werden. David Alaba und kurz vor der Pause erneut Lewandowski vergaben die letzten Möglichkeiten für den FC Bayern in der ersten Halbzeit. Mit einer verdienten 1:0-Führung für den FC Bayern ging es in die Pause. 
Die zweite Halbzeit begann optimal. Bereits nach wenigen Minuten im zweiten Durchgang erzielte Lewandowski das 2:0 für den FC Bayern. Die Vorentscheidung? Leider nein. Praktisch im Gegenzug gelang Duda der Anschlußtreffer für die Hertha. Dabei sah die Bayern-Abwehr sehr schlecht aus. Der Berliner Haraguchi dribbelte sich durch die gesamte Bayern-Abwehr, so ein Tor darf man nicht kassieren. Und es kam noch schlimmer. Nur ein paar Minuten später erzielten die Berliner durch Kalou sogar das 2:2. Wieder sah die Bayern-Abwehr schlecht aus. Unfassbar. Innerhalb von wenigen Minuten verspielte der FC Bayern eine sichere 2:0-Führung. Kalou hatte dann sogar noch eine weitere Gelegenheit für die Hertha und dann der nächste Schock. Franck Ribery verletzte sich schwer und mußte vom Feld. Für ihn kam Kingsley Coman in die Partie. Der FC Bayern versuchte zwar nochmal nach vorne zu spielen, kontrollierte auch den Rest des Spiels, fand aber kaum mal eine Lücke in der Berliner Abwehr. Lewandowski noch mit deinem Versuch, aber es passierte nichts mehr. Am Ende reichte es für den FC Bayern nur zu einem 2:2, wobei man leichtfertig und unnötig zwei Punkte liegen ließ. Ein Bayern-Sieg wäre aufgrund der Torchancen und der Feldüberlegenheit absolut verdient gewesen, aber wenn man in der Abwehr Unkonzentriertheiten an den Tag legt, dann muß man sich nicht wundern, wenn man sich mit einem Unentschieden zufrieden geben muß.
Aber dennoch sollte man die Kirche im Dorf lassen. Hertha BSC Berlin ist sehr heimstark, es ist nicht leicht da zu gewinnen. In der letzten Saison rettete Robert Lewandowski mit einem Tor weit in der Nachspielzeit dem FC Bayern in Berlin einen Punkt. Normalerweise ist ein Remis in Berlin nicht schlecht, aber nach der Blamage in Paris und erst recht wenn man schon 2:0 führt, dann hatte man sich sicherlich mehr erhofft.
Durch das Remis in Berlin verbesserte sich der FC Bayern in der Bundesligatabelle zwar auf den zweiten Platz, aber weil Borussia Dortmund sehr glücklich in Augsburg gewann vergrößerte sich der Rückstand auf die Dortmunder auf fünf Punkte. Die Saison ist zwar noch lang, aber eigentlich darf sich der FC Bayern schon jetzt kaum noch was an Punktverlusten leisten, ansonsten rückt der Gewinn der sechsten Meisterschaft in Folge in weite Ferne.
Jetzt ist erstmal Länderspielpause. Diese Länderspielpause sollte genutzt werden um einen neuen Cheftrainer zu verpflichten. Nach der Länderspielpause geht es für den FC Bayern in der Bundesliga weiter. Am 14.Oktober 2017 empfängt der FC Bayern in der Allianz Arena den SC Freiburg. Es bleibt zu hoffen, dass dann ein neuer Trainer auf der Bayern-Bank sitzt und dass dann der FC Bayern wieder erfolgreicher Fußball spielt. Nach der Länderspielpause geht es dann nämlich Schlag auf Schlag in allen Wettbewerben weiter mit wichtigen Spielen in der Bundesliga, in der Champions League und im DFB-Pokal.
Vor nicht mal zwei Wochen, als der FC Bayern mit 3:0 auf Schalke gewann, war die Welt noch in Ordnung. Drei sieglose Pflichtspiele später soll alles schlecht sein? Das kann es nicht sein. Die Spieler werden wohl kaum innerhalb von nicht mal zwei Wochen das Fußballspielen verlernt haben.
Gute Besserung an Franck Ribery...




Donnerstag, 28. September 2017

Update: FC Bayern bestätigt Entlassung von Ancelotti

Mittlerweile hat der FC Bayern die Entlassung von Trainer Carlo Ancelotti offiziell bestätigt. Damit ist es amtlich. Carlo Ancelotti ist nicht mehr Trainer des FC Bayern München.
Vorerst übernimmt der bisherige Co-Trainer und ehemalige Bayern-Spieler Willy Sagnol die Trainingsleitung und wird im Bundesligaspiel des FC Bayern am kommenden Sonntag bei Hertha BSC Berlin auf der Bank sitzen.

https://fcbayern.com/de/news/2017/09/pressemitteilung-fc-bayern-trennt-sich-von-carlo-ancelotti


CARLO ANCELOTTI ENTLASSEN

Nach Medienberichten hat der FC Bayern heute Trainer Carlo Ancelotti entlassen. Nach der Entwicklung, gerade im spierlerischen Bereich, die der FC Bayern unter Ancelotti genommen hatte, der seit 1. Juli 2016 Trainer des FC Bayern war, die einzig logische und richtige Entscheidung.
Interimsmäßig soll der bisherige Co-Trainer Willy Sagnol die Mannschaft als Cheftrainer übernehmen.
Unter Ancelotti wurde der FC Bayern einmal Deutscher Meister und gewann zweimal den DFL-Supercup.
Jetzt wird spannend, wer der neue Chetrainer des FC Bayern wird. Nach dem Bundesligaspiel am kommenden Sonntag bei Hertha BSC Berlin ist erstmal Länderspielpause. Vielleicht tut sich dann was.
Jetzt sind aber die Spieler gefordert. Ancelotti kann man dann nicht mehr die Schuld geben.